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Staatsfinanzen Italienische Unternehmer fordern von neuer Regierung Investitionshilfen

Italiens Investment-Ausgaben entsprechen rund zwei Prozent des BIPs. Italiens Unternehmern ist das zu wenig. Sie fordern die neue Regierung zur Förderung von Investitionen auf.

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Am Donnerstag war die neue Regierung vereidigt worden. Quelle: dpa

Italienische Unternehmer haben die neue Regierung aus sozialdemokratischer PD und populistischer 5 Sterne Bewegung zur Förderung von Investitionen aufgerufen. Zudem müssten die Staatsfinanzen in Ordnung gebracht werden, erklärten führende Vertreter der Wirtschaft an Freitag bei ihrer traditionellen Versammlung Ambrosetti Forum am Comer See. „Die Regierung muss mehr auf inländische und ausländische Investitionen achten“, sagte etwa Claudio Brandolino von der italienischen Niederlassung der französischen IT-Firma Atos. Italiens Investment-Ausgaben entsprechen rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das ist ein Drittel weniger als noch vor einem Jahrzehnt.

Der finanzielle Spielraum der neuen Regierung ist eng, so dass Italien zu den am meisten verschuldeten Ländern der EU gehört und die EU-Kommission mit Konsequenzen bei Verstößen gegen die Defizitregeln gedroht hat. Zu den vordringlichen Aufgaben der Regierung in Rom gehört eine Verringerung der öffentlich Ausgaben oder aber das Erschließen neuer Einnahmen, mit denen der Ausfall von 23 Milliarden Euro aus einer geplanten Umsatzsteuer-Erhöhung ersetzt werden soll. Die Steuererhöhung soll kommendes Jahr in Kraft treten. Aus Sicht der Wirtschaft muss dies unbedingt vermieden werden.

Am Donnerstag war die neue Regierung vereidigt worden.

Mehr: Aus Italien kommen gute Nachrichten. Nun muss die neue Regierung in Rom schnell zeigen, ob und wie sie die ökonomischen Probleme lösen kann.

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