Südkorea: 176 Insassen aus brennendem Air-Busan-Flugzeug in Südkorea gerettet
Einen Monat nach dem Flugzeugunglück in Südkorea hat es am Dienstag im Süden des Landes erneut einen Zwischenfall an Bord einer Maschine gegeben. Ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Air Busan fing nach Angaben von Behörden am Flughafen Gimhae in der Stadt Busan Feuer. Alle 169 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder an Bord wurden demnach evakuiert. Eine Person sei mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Brand sei vor dem Abflug nach Hongkong im Innern der Maschine ausgebrochen.
Vor einem Monat ereignete sich das schwerste Flugzeugunglück in der Geschichte Südkoreas, als eine aus Bangkok kommende Maschine des Billigfliegers Jeju Air bei der Landung auf dem Regionalflughafen Muan über die Landebahn hinausrutschte, gegen eine Mauer prallte und in Flammen aufging. 179 Menschen kamen ums Leben. Zwei Besatzungsmitglieder, die im Heck der Boeing 737-800 saßen, konnten von Rettungskräften lebend aus dem Wrack gerettet werden.