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USA Trumps Steuerreform treibt Haushaltsdefizit nach oben

Die Steuerreform von Donald Trump spült deutlich weniger Geld in die Haushaltskassen: Das Defizit der USA wächst. Die Einnahmen durch Zölle steigen dafür um 91 Prozent.

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Die US-Regierung nahm vor allem durch Trumps Steuersenkungen weniger ein. Quelle: AP

Washington In den ersten vier Monaten des Haushaltsjahres hat die US-Regierung 310,3 Milliarden Dollar neue Schulden gemacht. Damit sei das Defizit um 77 Prozent höher gewesen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als es 175,7 Milliarden Dollar betragen hatte, wie das Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

Gründe dafür sind höhere Ausgaben für die Sozialversicherung, Landesverteidigung und fällige Zinsen auf die Staatsschulden. Aber die Regierung nahm vor allem durch die Steuersenkungen von US-Präsident Donald Trump im Umfang von 1,5 Billionen Dollar auch weniger ein.

Die Einnahmen durch gezahlte Einkommenssteuern von Einzelpersonen fielen demnach von Oktober, dem Beginn des US-Haushaltsjahres, bis Januar um drei Prozent, Unternehmen zahlten dem Staat 23 Prozent weniger. Im Gegensatz dazu stiegen die Einnahmen durch Zölle durch Trumps Handelspolitik um 91 Prozent.

Das überparteiliche Haushaltsbüro im US-Kongress rechnet für das laufende Steuerjahr mit einem Defizit von 897 Milliarden Dollar, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Ab 2022 dürfte der Prognose zufolge wieder die Schwelle von einer Billion Dollar Neuverschuldung pro Jahr überschritten werden.

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