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AfDGauland hält Spitzenkandidaten-Debatte in der AfD am Köcheln

Offiziell will die AfD-Spitze Einheit demonstrieren vor dem Bundesparteitag in zwei Wochen. Aber der Machtkampf zwischen Parteichefin Petry und ihren Gegnern brodelt munter weiter. 08.04.2017 - 16:36 Uhr aktualisiert

Der Landesvorsitzende Alexander Gauland spricht in Frankfurt auf dem Landesparteitag der AfD.

Foto: dpa

AfD-Vize Alexander Gauland hat zwei Wochen vor dem Bundesparteitag seiner Partei in der Debatte um die Spitzenkandidatur und Parteichefin Frauke Petry nachgelegt. „Ich kandidiere nicht gegen sie“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Petry wolle alleinige Spitzenkandidatin werden. „Für mich hat sich das damit erledigt.“ Andererseits sagte Gauland aber am Samstag am Rande des Landesparteitags in Frankfurt (Oder) der Deutschen Presse-Agentur, er stehe weiterhin für eine Kandidatur gemeinsam mit Petry bereit.

Am 22. April entscheidet in Köln ein AfD-Bundesparteitag über das Programm für die Bundestagswahl und darüber, ob die Partei mit Petry als alleiniger Spitzenkandidatin oder mit einem Team in den Wahlkampf zieht. Für so ein Team hatten zuletzt mehrere Vorstandsmitglieder Gauland ins Spiel gebracht.

Bei der AfD gibt es einen Flügelstreit zwischen Realpolitikern und Fundamentalisten. Der Streit ist eng verknüpft mit dem Machtkampf zwischen Petry, die eine „realpolitische Strategie“ will, und ihren Kritikern, zu denen Gauland zählt.

„Es ist nicht zielführend, wenn plötzlich zwischen Fundamentalopposition und Realpolitik unterschieden wird - das sind zwei Facetten von Politik“, sagte Gauland in Frankfurt (Oder). Dort wurde der als rechtsnational geltende Landtagsabgeordnete Andreas Kalbitz zu seinem Nachfolger als Landeschef in Brandenburg gewählt. Gauland will im Herbst in den Bundestag einziehen.

Petry läutete am Samstag mit ihrem Ehemann, dem nordrhein-westfälischen AfD-Spitzenkandidaten Marcus Pretzell, die heiße Wahlkampfphase für NRW in Essen ein. Auch ihr Co-Bundesvorsitzender Jörg Meuthen war dabei. Petry und Meuthen sind zerstritten. Keiner der drei äußerte sich öffentlich zum Richtungsstreit oder der Spitzenkandidatur.


dpa
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