Bearbeitungsrückstand Personalnot bei Wirtschaftsprüferaufsicht Apas

Die Apas, die nach dem Wirecard-Skandal stärker die Wirtschaftsprüfunternehmen überwachen soll, befindet sich in einer personellen Notlage. Quelle: AP

Die deutsche Aufsichtsbehörde der Abschlussprüfer, die nach dem Wirecard-Skandal stärker die Wirtschaftsprüfunternehmen überwachen soll, befindet sich in einer personellen Notlage: Von 65 Planstellen sind zehn vakant.

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Bei den Skandalen um Wirecard und die Adler Group spielten auch deren Wirtschaftsprüfer eine zweifelhafte Rolle. Die deutsche Aufsichtsbehörde der Abschlussprüfer Apas soll die Prüfer deshalb nach dem Willen der Bundesregierung schärfer kontrollieren.

Doch nun zeigt sich, dass die dem Wirtschaftsministerium unterstehende Behörde personell dazu kaum in der Lage ist. Von einer „äußerst angespannten Personalsituation“ spricht ihr Fachbeirat, die zu einem „sehr deutlichen Anstieg des Bearbeitungsrückstandes“ bei aufsichtsrechtlichen Verfahren geführt habe. Von 65 Planstellen seien zehn vakant, so die Behörde. Darüber hinaus hat der Bundestag acht Stellen genehmigt, sodass 18 Arbeitsplätze zu besetzen sind.

Apas-Leiter Michael Sell spricht von einer „Kernaufgabe“, qualifizierte Wirtschaftsprüfer, Juristen und Sachbearbeiter im aktuell „besonders herausfordernden Wettbewerbsumfeld“ zu finden. Weil die zu beaufsichtigenden Wirtschaftsprüfer deutlich besser zahlen, dürfte dies schwierig werden.

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