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Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke zum neuen Präsidenten des Bundesrats gewählt

Zum 1. November übernimmt Dietmar Woidke das Amt des Präsidenten des Bundesrats. Vorgänger Daniel Günther verabschiedet sich mit einer Neuerung aus dem Amt.

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Brandenburgs Regierungschef Woidke löst Daniel Günther als Präsident des Bundesrats ab. Quelle: dpa

Der Brandenburger Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) ist zum neuen Präsidenten des Bundesrats gewählt worden. Er übernimmt die Leitung der Länderkammer offiziell am 1. November. Woidke löst den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, ab.

Der Bundesratspräsident leitet die Sitzungen der Länderkammer, vertritt den Bundesrat im In- und Ausland und nimmt die Aufgaben des Bundespräsidenten wahr, wenn dieser verhindert ist. Die Präsidentschaft wechselt jährlich nach einer festgelegten Reihenfolge. In Woidkes Präsidentschaft fallen die Jubiläen 30 Jahre Mauerfall und 30 Jahre Deutsche Einheit.

Günther verabschiedete sich mit einer Neuerung aus dem Präsidentenamt. Künftig sollten Abstimmungen von einem Auszählungssystem mit Gesichtserkennung unterstützt werden, sagte er am Freitag. Abgestimmt wird weiter per Handzeichen, die Auszählung soll aber weniger fehleranfällig sein. Um eine solche Modernisierung hatten sich bereits mehrere Bundesratspräsidenten vor Günther bemüht.

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