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Corona-Impfstoff Novavax: Art, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Lagerung des Impfstoffs im Überblick

Der Corona-Impfstoff von Novavax Quelle: REUTERS

Biontech, Moderna, Astrazeneca, Johnson & Johnson – und was kommt dann? Schon bald könnte der Corona-Impfstoff von Novavax eine Zulassung in der EU erhalten. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

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Das Impftempo nimmt Fahrt auf. Die Vakzine von Biontech, Moderna, Astrazeneca sowie Johnson & Johnson werden fleißig verabreicht.

Doch auch andere Corona-Impfstoffe stehen in den Startlöchern. So wie der von Novavax: Der US-Hersteller hat für seinen Corona-Impfstoff eine Marktzulassung in der EU beantragt. Ein Expertenteam prüft nun die Daten des Herstellers und wägt Risiken gegen Nutzen ab. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet, wie die EMA mitteilte.
Die Experten hatten bereits im laufenden Prüfverfahren Studien zur Wirkung bewertet. Auch sei eine vorläufige Prüfung von möglichen Risiken bereits abgeschlossen worden. Sollte die EMA eine bedingte Marktzulassung empfehlen, muss die EU-Kommission noch endgültig zustimmen. Das aber gilt als Formsache. Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen worden.

Corona-Impfstoff von Novavax: Art, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Lagerung im Überblick

Um welche Art Impfstoff handelt es sich beim Mittel von Novavax?

Das macht den Impfstoff aus: Der Impfstoff-Kandidat ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein Vektor- noch ein mRNA-Impfstoff – er ist ein proteinbasierter Impfstoff. Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Das Immunsystem zeigt dann eine Reaktion gegen den Impfstoff und ist somit vorbereitet, falls es tatsächlich mit dem Virus konfrontiert wird. Das ist das gleiche Prinzip wie bei dem Grippe-Impfstoff. Novavax muss zwei Mal gespritzt werden.

Wie hoch ist der Schutz des Corona-Impfstoffs von Novavax?

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax bietet nach Unternehmensangaben einen hohen Schutz. In einer Phase-3-Studie mit rund 30.000 Teilnehmern in den USA und Mexiko zeigte das Vakzin eine Wirksamkeit von knapp 90 Prozent gegen die vorherrschenden Virusvarianten. Das bedeutet, dass bei den Probanden der geimpften Gruppe rund 90 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe. Und: Der Impfstoff zeigte eine Wirksamkeit von 100 Prozent bei der Vorbeugung mittelschwerer und schwerer Corona-Fälle.

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    Während der Untersuchung sei die erstmals in Großbritannien aufgetretene Alpha-Variante B.1.1.7 am häufigsten aufgetreten, Studienteilnehmer hätten sich aber auch mit den Varianten aus Brasilien, Südafrika und Indien infiziert, sagte Novavax-Forschungschef Gregory Glenn. Gegen Varianten, die Novavax nicht identifizieren konnte, sei das Vakzin zu etwa 70 Prozent wirksam gewesen.

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    Wann könnte der Novavax-Impfstoff in der EU zugelassen werden?

    Ein genauer Zeitpunkt der Zulassung ist bislang nicht bekannt. Allerdings könnte der Novavax-Impfstoff noch im vierten Quartal 2021 zugelassen werden. Bereits seit Februar läuft in der EU ein beschleunigtes Prüfverfahren. Darüber hinaus hat sich die EU schon auf einen Liefervertrag mit Novavax geeinigt.

    Welche Nebenwirkungen hat der Corona-Impfstoff von Novavax?

    Generell ist die Impfung in der Studie gut vertragen worden. Teilnehmer berichteten über übliche Nebenwirkungen, die auch bei den bereits zugelassenen Impfstoffen auftreten, wie zeitweilige Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen.

    Wie wird der Novavax-Impfstoff gelagert?

    Der Impfstoff spielt eine wichtige Rolle für Impfkampagnen in Entwicklungsländern. Denn: Er ist leicht zu transportieren und lagern. Der Impfstoff lässt sich bei 2 °C bis 8 °C stabil lagern und wird in Form einer gebrauchsfertigen Flüssigformulierung ausgeliefert.


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