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SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider: Personalfragen kommen später

In der Schlussphase ihrer Verhandlungen wollen Union und SPD auch über Ministerposten sprechen. Eine Entscheidung ist so schnell nicht zu erwarten.

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„Die Personalfragen kommen einfach später, das ist nichts, was heute ansteht“, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Quelle: dapd

Berlin Union und SPD wollen in der Schlussphase ihrer Koalitionsverhandlungen auch die Ressortverteilung in einer neuen Bundesregierung erörtern. Eine Entscheidung über Personalien ist nach Angaben der Sozialdemokraten aber noch nicht zu erwarten. „Die Personalfragen kommen einfach später, das ist nichts, was heute ansteht“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“.

Zur Frage, wann SPD-Chef Martin Schulz Klarheit über einen möglichen Wechsel ins Kabinett schaffen wird, wollte sich Schneider nicht äußern. „Ich werde mich an dieser Diskussion nicht beteiligen“, sagte er. In der SPD gibt es Forderungen, die Parteispitze solle direkt nach der Vorlage eines Koalitionsvertrages und damit vor dem Mitgliederentscheid klarmachen, wer für die Sozialdemokraten ins Kabinett geht. Schulz hatte nach der Bundestagswahl im September ausgeschlossen, als Minister unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu arbeiten.

Schneider äußerte die Hoffnung, dass die Koalitionsverhandlungen im Laufe des Tages abgeschlossen werden könnten – ohne Nachtsitzung. „Wir haben mittlerweile ja ganz gute Übung darin, ich finde aber, man kann das auch durchaus kürzer machen, die Dramatik brauche ich nicht.“ Bei den meisten Themen habe man sich geeinigt. „90/95 Prozent haben wir. Aber die entscheidenden fünf Prozent sind noch wichtig. Das kennen Sie auch vom Sport, nur wenn Sie die bringen, gewinnen Sie auch.“

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