SPD im Wahltrend SPD fällt bei Umfrage unter 20 Prozent

Erstmals seit 24 Jahren ist die SPD in einer Umfrage des Forsa-Instituts auf weniger als 20 Prozent abgestürzt. Die AfD bekam derweil erneut mehr Zustimmung.

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel. Quelle: AP

Ist es eine direkte Folge der Gerüchte um einen Rücktritt Sigmar Gabriels in der vergangenen Woche? Genau sagen lässt sich das nicht, aber die Zahlen sind eindeutig: Nachdem über den Rücktritt des SPD-Parteivorsitzenden spekuliert wurde, fiel seine Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte im sogenannten "stern-RTL-Wahltrend", eine Umfrage des Forsa-Instituts in Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL.

Die SPD-Führung

Damit würde die SPD bei einer Wahl heute auf gerade einmal 19 Prozent kommen. Die Union dagegen erhielt 34 Prozent der Befragten-Stimmen. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt hinzu (14 Prozent), die Linke bleibt bei neun Prozent und die FDP sinkt um einen Punkt auf sieben Prozent. Nach oben geht es bei der AfD: um einen Punkt auf elf Prozent.

Bei der Wahl des Kanzlers sind die Präferenzen ebenfalls sehr eindeutig: Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen 46 Prozent weiterhin im Amt sehen. Sigmar Gabriel kann gerade einmal 15 Prozent überzeugen. Trotzdem ist der SPD-Chef laut der Umfrage für die Wahlberechtigten der am besten geeignete Kanzlerkandidat der SPD - vor Martin Schulz (17 Prozent) und Olaf Scholz (13 Prozent).

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