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Wie im Bund Berliner SPD kann sich eine Doppelspitze vorstellen

Die Delegierten beschlossen am Samstag mit breiter Mehrheit eine Statutenänderung. Eine Doppelspitze ist damit möglich – aber nicht verpflichtend.

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Wenn im Berliner Landesverband eine Doppelspitze gewählt wird, dann muss diese aus einem Mann und einer Frau bestehen. Quelle: dpa

Die Berliner SPD könnte wie demnächst die Bundespartei künftig von einer Doppelspitze geführt werden. Die Delegierten eines Landesparteitages beschlossen am Samstag mit breiter Mehrheit eine entsprechende Statutenänderung. Verpflichtend soll die Doppelspitze demnach aber nicht sein.

In Zukunft sollen Parteitagsdelegierte vor Vorstandswahlen vielmehr entscheiden können, ob sie ein Duo an der Spitze wollen oder einen Vorsitzenden. Wenn eine Doppelspitze gewählt wird, dann muss sie laut neuen Statuten aus einem Mann und einer Frau bestehen. Zum Tragen kommt die neue Regelung erstmals im kommenden Frühjahr: Dann wählt die Berliner SPD eine neue Parteiführung.

Mehr: Wer wird neuer SPD-Vorsitzender? Das Ergebnis steht an. Doch für den Vizekanzler geht es schon jetzt ums politische Überleben.

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