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Fünf Sterne und Lega Italiens Regierungssondierungen dauern länger

5-Sterne und Lega: Regierungsbildung in Italien dauert länger Quelle: AP

In Italien brauchen die Fünf Sterne und Lega mehr Zeit. Am Wochenende hatten die Parteien noch angedeutet, sie stünden unmittelbar vor der Regierungsbildung. Neuwahlen sind jedoch weiter möglich.

Die Regierungsbildung in Italien wird sich offenbar weiter hinziehen. Die populistische 5-Sterne-Bewegung und die rechtsextreme Lega erklärten am Montag, sie benötigten für ihre Sondierungen mehr Zeit. "Wir schreiben an einem Vertrag für eine Regierung, nicht für eine Mietwohnung", sagte 5-Sterne-Chef Luigi Di Maio. Er hatte sich zuvor wie sein Lega-Kollege Matteo Salvini mit Präsident Sergio Mattarella getroffen. Aus Kreisen des Präsidialamts verlautete anschließend, Mattarella habe die Bitte nach mehr Zeit stattgegeben. Die Lega will am Wochenende Rückmeldungen von der Basis über eine etwaige Vereinbarung einholen. Sollte diese nicht zustande kommen, könnte es Neuwahlen geben.

Insbesondere war zunächst unklar, wer Chef der neuen Regierung werden könne. Di Maio und Salvini wollen den jeweils anderen nicht in dem Amt. Bei der Wahl am 4. März waren die 5-Sterne mit 32 Prozent der Stimmen die stärkste Partei geworden. Die Lega kam auf 17 Prozent. Die Gespräche über eine Regierungsbildung hatten vor einigen Tagen an Fahrt gewonnen, nachdem sich der eigentliche Lega-Partner - die Forza Italia um Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi - aus der Regierungsbildung zurückgezogen hatte.

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