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KaufkraftHier bekommen Sie am meisten für einen Euro

Neue Daten zeigen, dass das Leben in Deutschland mehr kostet als im EU-Schnitt. Das Gute ist: In vielen anderen europäischen Ländern bekommen die Deutschen dafür mehr für ihr Geld. 22.06.2018 - 10:50 Uhr

Je nachdem, in welchem Land sie sich befinden, können Konsumenten für einen Euro mehr oder weniger Waren bekommen.

Foto: dpa

Die Deutschen gelten als Schnäppchenjäger - besonders bei der Urlaubsplanung. Tatsächlich lohnt sich der Kostenvergleich nicht nur bei Flug- und Hotelpreisen. Denn die Kaufkraft des Euro unterscheidet sich je nach Zielland stark. Wo der Euro wie viel Wert ist hat der Bankenverband errechnet.

Wer in Deutschland eine Kugel Eis kauft, bezahlt mittlerweile häufig einen Euro oder mehr. Für diesen einen Euro könnte der Deutsche in Polen jedoch Waren im Wert von 1,84 Euro kaufen. Für die zusätzlichen 84 Cent, die ein Euro dort mehr wert ist, gäbe es sicher noch eine Portion Sahne obendrauf. Neben Polen ist die Kaufkraft des Euro auch in Ungarn, Tschechien und Griechenland erwähnenswert gut. In diesen Ländern ist der Euro mindestens zwanzig Cent mehr wert als hierzulande.

Ganz anders sieht es jedoch in Skandinavien aus. Dort müssen Urlauber besonders tief in die Tasche greifen. In Dänemark beispielsweise bekommt ein Urlauber für seinen einen Euro Waren, die er in Deutschland für 74 Cent hätte kaufen können.

Auch das Statistische Bundesamt hat sich mit der Kaufkraft des Euro beschäftigt und die teuersten und günstigsten EU-Länder errechnet. Teurer Spitzenreiter ist demnach Dänemark mit einem Preisniveau von 41,5 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Es folgen Luxemburg (plus 26,9 Prozent), Schweden (plus 25,5 Prozent), Irland (plus 25,4 Prozent) und Finnland (plus 22,2 Prozent). Auf der anderen Seite der Skala steht beim Statistischen Bundesamt nicht Polen, sondern Bulgarien, das in der Auswertung des Bankenverbandes gar nicht vorkommt. Hier kosten Waren nur etwa halb so viel wie im EU-Schnitt.

Wer sich nicht umgewöhnen möchte, macht am besten in Österreich oder Frankreich Urlaub. In diesen Ländern gibt es für den Euro nämlich auch nicht mehr als Zuhause.

dpa, wen
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