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Robuste Konjunktur Deutscher Staat mit Milliardenüberschuss im Haushalt

Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr einen Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen nahmen zusammen 18,5 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.

Die stabile Konjunktur und die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt haben dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2016 erneut einen Milliardenüberschuss beschert. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen nach vorläufigen Berechnungen unter dem Strich 18,5 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Plus bei 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Deutschland ist damit erneut weit entfernt von der Schuldenobergrenze des Euro-Stabilitätspaktes. Erlaubt ist höchstens ein Defizit von 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Im zweiten Quartal blieb die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs, drosselte nach dem starken Jahresauftakt allerdings ihr Tempo etwas. Von April bis Juni stieg das Bruttoinlandsprodukt, getrieben vom Außenhandel sowie dem Konsum im Inland gegenüber dem Jahresanfang um 0,4 Prozent, wie die Statistiker erste Berechnungen bestätigten. Im ersten Quartal war die deutsche Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gegenüber dem letzten Vierteljahr 2015 gewachsen.

Gebremst wurde die Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr von sinkenden Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen sowie rückläufigen Bauinvestitionen. Zu Jahresanfang hatte die Baubranche vom milden Winter profitiert, Projekte wurden vorgezogen. Dieser Effekt entfiel im zweiten Vierteljahr.

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