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Versorgungsengpässe und Lieferprobleme Unternehmensstimmung in Deutschland und Europa verschlechtert sich

Auch fehlende Container belasten die Weltwirtschaft. Quelle: dpa

Ist die Erholung schon vorbei? Im Juli hatte der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit noch ein Rekordhoch erreicht, nun geht es erneut bergab. Sorgen macht den Experten, dass gleichzeitig der Inflationsdruck steigt.

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Die Unternehmensstimmung ist in Deutschland und der Eurozone weiter gesunken. Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel für die Bundesrepublik im Oktober auf 52,0 Punkte, wie die Marktforscher am Freitag mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit acht Monaten und ein Rückgang von 3,5 Punkten im Vergleich zum Vormonat. In der Industrie markiert der im Oktober erreichte Wert von 51,1 Punkten (September: 54,2) sogar den tiefsten Wert seit 16 Monaten.

Die Zahlen ließen sich als Zeichen für eine Stagnation interpretieren, teilte IHS Markit mit. Als Gründe für den Rückgang nannten die Experten Versorgungsengpässe und Lieferprobleme, die inzwischen neben der Industrie auch die Erholung im Dienstleistungssektor ausbremsen. Besorgniserregend sei, dass die Verlangsamung des Wachstums mit einem erneuten Anstieg der Einkaufs- und Verkaufspreise zusammenfällt.

Auch in der Eurozone trübte sich die Unternehmensstimmung weiter ein: Hier fiel der Index um 1,9 Punkte auf 54,3 Zähler. Im Juli hatte er infolge der Konjunkturerholung den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.

Mehr zum Thema: Gestörte Lieferketten werden die Wirtschaft länger belasten als viele denken. Lesen Sie hier unsere ausführliche Recherche über die große Versorgungskrise.

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