Procter & Gamble mit Gewinnsprung Pampers-Konzern gelingt die Trendwende

Vorstandschef Taylors Strategie trägt erste Früchte: Procter & Gamble hat im vergangenen Quartal rund ein Drittel mehr Gewinn gemacht. Der Konsumgüterriese schafft den Turnaround.

Das sind Deutschlands Werbekönige
Einkaufskorb von Rewe mit Lebensmitteln Quelle: dpa
Passanten vor einem Aldi in Großbritannien Quelle: dpa
das Sky-Logo ist auf einem Fernseher zu sehen Quelle: dpa
das Henkel-Logo an der Konzernzentrale in Düsseldorf Quelle: dpa
Lidl-Filiale Quelle: dpa
Vodafone-Logo vor einem Vodafone-Shop Quelle: dpa
Der Vorstandsvorsitzende von Beiersdorf, Stefan Heidenreich Quelle: dpa

Massive Einsparungen haben dem Pampers-Hersteller Procter & Gamble einen Gewinnsprung beschert. Im abgelaufenen Quartal sei das Nettoergebnis dank deutlich gesunkener Kosten um 35 Prozent auf 3,21 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der US-Konsumgüterriese am Dienstag mit. Unter anderem verkauften die Amerikaner im Sommer die Wella-Haarpflegeprodukte an den US-Parfümhersteller Coty.

Procter & Gamble, das Gillette-Nassrasierer, Always-Hygieneprodukte und Ariel-Waschmittel im Angebot hat, will sich künftig auf besonders profitable Marken konzentrieren. Der Quartalsgewinn übertraf die Erwartungen der Analysten. Vorstandschef David Taylor zeigte sich zufrieden und sprach von soliden Ergebnissen in einem wirtschaftlich und geopolitisch schwierigen Marktumfeld.

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Der Umsatz des Beiersdorf-Konkurrenten fiel von Oktober bis Dezember um 8,5 Prozent auf 16,92 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um zwei Prozent. Der starke Dollar setzt international aufgestellten US-Konzernen derzeit zu. Procter & Gamble rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 mit deutlichen Währungseffekten. Die Procter & Gamble-Aktie legte vorbörslich 1,5 Prozent zu. Der Konzern kündigte an, im laufenden Geschäftsjahr zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar unter anderem über Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe an Anteilseigner auszuschütten.

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