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Quartalszahlen Google-Mutter Alphabet: Anzeigengeschäft bricht ein, aber Cloudgeschäft boomt

Googles Cloud-Geschäft steigerte den Umsatz um 43 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar. Quelle: AP

Das Anzeigengeschäft von Google brachte weniger Geld ein, auch höhere Kosten drückten auf den Gewinn. Dennoch übertraf Alphabet die Markterwartungen.

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Höhere Kosten und sinkende Werbeeinnahmen während der Coronapandemie haben den Google-Mutterkonzern Alphabet im zweiten Quartal belastet. Der Gewinn brach im Jahresvergleich von 9,95 Milliarden auf 6,96 Milliarden Dollar (5,87 Milliarden Euro) ein, wie der Internetriese am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Alphabets Geldmaschine – das Anzeigengeschäft von Google – erhielt in der Krise einen seltenen Dämpfer. Zum ersten Mal in der 22-jährigen Geschichte des Unternehmens gingen die Erlöse zurück – und zwar auf 29,9 Milliarden Dollar. Das sind acht Prozent weniger als im Vorjahr.

Insgesamt schrumpften die Erlöse des Konzerns um rund zwei Prozent auf 38,3 Milliarden Dollar. Die Bilanz wies allerdings durchaus auch einige Stärken auf. So wuchsen die Werbeerlöse der Video-Tochter Youtube um deutliche sechs Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar.

Googles Cloud-Geschäft steigerte den Umsatz sogar um 43 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar. Die gesamten Kosten und Ausgaben des Alphabet-Konzerns nahmen von 29,8 Milliarden auf 31,9 Milliarden Dollar zu, obwohl in einigen Bereichen stark gespart wurde.

Finanzchefin Ruth Porat zeigte sich in einer Konferenzschalte mit Analysten nach der Bilanzvorlage zufrieden mit den Zahlen, das Anzeigengeschäft habe sich zum Ende des Quartals hin schon wieder erholt. Allerdings bleibe die wirtschaftliche Lage fragil.

Obwohl Alphabet die Markterwartungen übertraf, fiel die erste Reaktion der Anleger nachbörslich verhalten aus. Die Aktie verbuchte zunächst nur einen leichten Anstieg. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Kurs aber auch schon um 14,5 Prozent zugelegt.

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