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Softwareanbieter Teamviewer zeigt sich offen für weitere Zukäufe

In diesem Jahr hat das Softwareunternehmen seinen ersten Zukauf getätigt. 2021 könnten weitere folgen, kündigt Teamviewer-Chef Oliver Steil an.

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Vor allem zu Beginn der Coronakrise hat der Anbieter von Fernwartungssoftware davon profitiert, dass Unternehmen vorübergehend stärker in ihre Ausstattung investieren mussten. Quelle: dpa

Das Softwarehaus Teamviewer zeigt sich offen für Zukäufe im kommenden Jahr. Er wolle nicht ausschließen, dass „die eine oder andere Akquisition“ angegangen werde, um die Plattform an den Rändern zu erweitern, sagte Firmenchef Oliver Steil der „Börsenzeitung“.

Erst in diesem Jahr hatte die Göppinger Firma mit dem Augmented-Reality-Spezialisten Ubimax ihren ersten Zukauf getätigt. An finanziellem Spielraum mangelt es Teamviewer laut Finanzchef Stefan Gaiser nicht: „Grundsätzlich haben wir auf der Passivseite ordentlich Spielraum, um auch größere Zukäufe darzustellen.“

Auch eine größere Verschuldung könnte Teamviewer laut Gaiser stemmen: „Wir hatten zum Börsengang einen Verschuldungsgrad in Höhe des 4-fachen des bereinigten operativen Gewinns. Bis Ende 2020 wollten wir das zügig zurückführen, auf das 2-fache. Nun sind wir aufgrund des starken Cash-flows dabei sogar noch schneller gewesen, trotz der Ubimax-Akquisition.“ Sollte es zu einem größeren Zukauf kommen, wäre dies „in Ordnung“, weil Teamviewer gezeigt habe, dass schnell entschuldet werden könne.

Vor allem zu Beginn der Coronakrise hat der Anbieter von Fernwartungssoftware davon profitiert, dass Unternehmen vorübergehend stärker in ihre Ausstattung investieren mussten. Nun soll es so weitergehen. Teamviewer wolle mit 30 Prozent weiterwachsen – „ganz unabhängig von der Entwicklung rund um Corona“, sagte Gaiser.

Unklar war, ob er damit den Umsatz oder die abgerechneten Umsätze (Billings) meinte. Im dritten Quartal waren die Erlöse um 15 Prozent gestiegen und die Billings um 29 Prozent.

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