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Künstliche IntelligenzOpenAI könnte dieses Jahr bis zu fünf Milliarden Dollar Verlust machen

Der Entwickler von ChatGPT will seinen Umsatz bis 2025 auf 11,6 Milliarden Dollar erhöhen. Doch gleichzeitig stehen Milliardenverluste zu Buche. 29.09.2024 - 10:33 Uhr

Die US-Softwarefirma OpenAI geht von einer Umsatzsteigerung von geschätzten 3,7 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf 11,6 Milliarden Dollar in 2025 aus. Dies berichteten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es werde erwartet, dass die Verluste in diesem Jahr bis zu fünf Milliarden Dollar betragen könnten, was größtenteils von den Ausgaben für Rechenleistung abhänge, die sich ändern könnten, fügte einer der Insider hinzu.

Die aktuelle Finanzierungsrunde, die in Form von Wandelschuldverschreibungen erfolgt, wird voraussichtlich Ende nächster Woche abgeschlossen sein und könnte OpenAI mit 150 Milliarden Dollar bewerten und damit seinen Status als eines der wertvollsten Privatunternehmen der Welt festigen.

Thrive Capital, das auch die vorherige Finanzierungsrunde von OpenAI angeführt hat, bietet 1,2 Milliarden Dollar aus einer Kombination aus seinem eigenen Fonds und einer Zweckgesellschaft für kleinere Investoren. Zu den weiteren Investoren der neuen Runde gehören Microsoft, Apple, Nvidia und Khosla Ventures.

Weil Thrive Capital mehr als eine Milliarde Dollar investiert, bekommt es als einziger Investor die Chance, im nächsten Jahr eine weitere Milliarde Dollar zur gleichen Bewertung zu investieren, wenn das KI-Unternehmen ein bestimmtes Umsatzziel erreicht, so die Insider. Reuters war nicht in der Lage, das mit der Option verbundene Umsatzziel für Thrive zu ermitteln.

Es wird erwartet, dass das Flaggschiffprodukt von OpenAI, ChatGPT, in diesem Jahr 2,7 Milliarden US-Dollar einbringen wird, ein Sprung von 700 Millionen US-Dollar im Jahr 2023. Der Chatbot-Dienst, für den eine monatliche Gebühr von 20 US-Dollar erhoben wird, hat etwa zehn Millionen zahlende Nutzer.

Thrive und OpenAI lehnten eine Stellungnahme ab. Die Finanzzahlen und Details über die zusätzliche Option von Thrive wurden zuerst von der New York Times am Freitag berichtet.

rtr
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