Innovationsforum Mehr als nur Science Fiction

Von selbstfahrenden Autos bis zu aussortiertem Obst: Künstliche Intelligenz verändert das Wirtschaftsleben rasant. Und Deutschland steht dabei gar nicht mal schlecht da.

Was Künstliche Intelligenz für die Zukunft des Menschen bedeutet
Wird künstliche Intelligenz langfristig unser gesamtes Wirtschaftsmodell auf den Kopf stellen? Wird ein Robot bald ein Cobot sein? Wie sieht die Welt in Zeiten intelligenter Suchmaschinen, optischer Zeichenerkennung und maschineller Übersetzung aus? Diesen Fragen widmete sich das Innovationsforum 2017 von WirtschaftsWoche, Accenture, EnBW und Evonik am 31. März 2017 in München. Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Gastgeber Frank Riemensperger. Er leitet seit 2009 als Vorsitzender der Geschäftsführung die Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz. Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Die Keynote "Künstliche Intelligenz - was ist Wissenschaft, was ist Fiktion?" hielt Wolfgang Wahlster. Als Vorsitzender der Geschäftsführung leitet Wahlster mit dem 1988 gegründeten Deutschen Forschungs­zentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) die weltweit größte Forschungseinrichtung zur KI mit über 800 Wissenschaftlern. Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Moderatorin Andrea Thilo diskutiert mit IPSoft Managing Director Olav Strand und Evoniks Foresight Manager Björn Theis über Künstliche Intelligenz. Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Volker Tresp sprach über KI und Digitalisierung in Unternehmen. Tresp führt seit 1989 verschiedene Machine Learning-Teams im Forschungs- und Technologiebereich bei Siemens. Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Sigrid Stinnes hat als Innovation Lead für Deutschland, Österreich und die Schweiz einen guten Überblick über alle strategischen Initiativen und leitet unsere Design Thinking Practice. In ihrer Keynote ging es um das Thema: "Künstliche Intelligenz braucht neue IT und neue Arbeitswege". Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche
Neben vielen spannenden Vorträgen... Quelle: Hasan Baran Özkan für WirtschaftsWoche

Narendra Mulani lebt in Amerika. Einem Land, das in der digitalen Wirtschaft den Takt vorgibt. In dem viele kluge Köpfe stecken - und vor allem eine Menge Geld.

Aber Mulani sagt auch: "Das Silicon Valley hat vielleicht einen gewissen Vorsprung, aber sie haben kein Monopol auf künstliche Intelligenz."

Der Mann ist Chief Analytics Officer bei der Unternehmensberatung Accenture. Der Herr über die Daten sozusagen. Um diese allerdings noch besser auszuwerten, ist er nun doch nach Deutschland gekommen.

Denn Accenture hat eine Partnerschaft mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz geschlossen. Gemeinsam wollen sie das Wissen um die immer klügeren Maschinen zu den Unternehmen bringen. Firmen fragen sich derzeit vor allem: Was ist nur Science Fiction, was ist wirklich möglich auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz - und was bringt sie fürs Geschäft?

Mulani jedenfalls, der Amerikaner, traut den Deutschen noch Einiges zu.

Das sind die besten Gadgets 2017
LEUCHT-STABStaubsaugerrevolutionär Dyson kann auch anders: Die LED-Lampe CSYS lässt sich per Fingerdruck justieren und ist dank des in den Ständer integrierten Kühlerkörpers extrem langlebig. 549 Euro Quelle: PR
KUGEL-SPIELER Dass Programmieren kinderleicht sein kann, beweist der Roboter Dash von Makewonder. Er ist etwa so groß wie vier Billardkugeln. Kinder ab sechs Jahren können dem Gefährt mit intuitiven Programmier-Apps zum Beispiel beibringen, sich im Raum zu orientieren, zu sprechen, zu tanzen oder Bälle zu werfen. 179 Euro Quelle: PR
TON-ABGEBERSieht aus wie eine schicke Thermoskanne, tönt wie ein Konzertsaal: Der 360°-Lautsprecher B&O Beosound 1 flutet Räume per Funk mit Wohlklang. 1295 Euro Quelle: PR
WEG-WISSER Die Sportuhr TomTom Adventurer weist Lauf- und Radrouten, protokolliert Ski- und Snowboard-Abfahrten, Puls, Tempo und Steilheit – und registriert sogar, wenn es mit dem Lift wieder bergauf geht. 299 Euro Quelle: PR
ROBO-TURNER Der Tischroboter Ubtech Alpha 1S sieht aus wie ein Spielzeug, ist es auch, nur viel smarter als gewöhnliche Artgenossen. Per App lernt er Moves und turnt oder tanzt sie nach. 499 Euro Quelle: PR
SCHEIBEN-WISCHER Kaum etwas nervt im Haushalt mehr als Fensterputzen. Der Ecovacs Winbot 850 saugt sich per Unterdruck am Glas fest und poliert es automatisch – nur von der Innen- auf die Außenseite der Scheibe muss ihn der Nutzer noch selbst wechseln. 339 Euro Quelle: PR
PINGU-BOT Der Robo-Baukasten Jimu von Ubtech ist eine Art Kreuzung aus Legokiste, Fischer-Technik- Bausatz und Rollosteuerung. Richtig kombiniert und per App gesteuert, erwachen die digitalen Gesellen zum Leben. 190 Euro Quelle: PR

Drohnen schwirren über das ehemalige Industriegelände. Ein paar Meter weiter tasten sich Manager, schwarzer Anzug und Computerbrille auf der Nase, durch virtuelle Welten. Es ist ein sonniger Tag. Trotzdem reden alle von der Cloud.

Seit 60 Jahren gehen Forscher der Frage nach, ob sich menschliches Denken auf eine Formel bringen lässt. Dass Künstliche Intelligenz aber jetzt erst unseren Alltag revolutioniert, liege vor allem daran, "dass es nicht nur immer mehr Daten und Algorithmen gibt, sondern vor allem die Cloud, die diese Datenströme in kürzester Zeit zueinander bringt", erklärt Frank Riemensperger, der das deutsche Geschäft bei Accenture führt.

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