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Stiftung Warentest Rasenmähroboter sind ein Sicherheitsrisiko

Es ist der Traum eines jeden Mannes: Ein Rasenmähroboter. Ohne große Mühe, Kraftaufwand und Stress macht sich die Gartenarbeit ganz von alleine. Aber nicht alle Roboter sind sicher. Die Stiftung Warentest hat acht Modelle getestet - nur zwei sind gut.

Die heißesten Rasenmäher der Saison
IndegoDer kleine grüne Flitzer von Bosch hat einen wahren Raketenstart hingelegt: Erst im Januar kam der neue Star der Schwaben auf den Markt - und mauserte sich sogleich zum Marktführer. Jeder zweite Mähroboter, der im ersten Quartal in Europas Baumärkten verkauft wurde, war ein Indego. Dank eines Lithium-Ionen-Akkus und eines eingebauten Navigationssystems surrt der Indego kabel- und führerlos über das Grün. Kosten: je nach Modell zwischen 1200 und 1500 Euro. Quelle: Bosch
AmbitionNoch von der traditionellen Sorte ist der Aufsitzmäher von Wolf Garten. Ein bequemer Minitraktor und echtes Kraftpaket mit seinem 9,5 kW-Motor und 2800 Umdrehungen/min. Er lohnt sich ab Flächen von 1000 Quadratmetern und mehr. Kosten: 3.199 Euro. Quelle: Screenshot
iMowDie Zukunft gehört den vollautomatischen Robotern wie der iMow-Serie von Viking. Der MI 555 C mäht auf 53 cm Breite Rasenflächen bis etwa 2.000 m². Dabei mäht er vorwärts und rückwärts im Zick-Zack Muster. Ein Kompass unterstützt die Mährichtung. Hindernisse spart der Mähroboter selbständig aus, nimmt "Steigungen und unebenes Gelände ganz locker", verspricht der Hersteller. Kosten für den grünen Helfer: 2.499 Euro. Quelle: Presse
R 70 Li MähroboterEr mäht die gesamte Rasenfläche nach dem Zufallsprinzip. Das, so Hersteller Gardena, sei er "mit Abstand beste Weg, um einen schönen und gesunden Rasen zu erhalten". Wollen wir es hoffen. Und weil es dem Rasen so gut tut - und es ganz nebenbei auch bequemer ist - bleibt beim R 70 Li der feine Grasschnitt als natürlicher Dünger auf dem Rasen liegen. Gardena schreibt dazu: "Dies hat für Sie zum Vorteil, dass kein Grasschnitt aufgesammelt werden muss." Ein logischer Schluss. Und es geht noch bequemer. Hat der blaue Mäher keinen Saft mehr, bleibt er nicht einfach stehen, so dass sich Mutti wohlmöglich aus dem Liegestuhl erheben muss, um ihn zur Ladestation zu bringen. Nein! Müssen die Akkus aufgeladen werden, fährt der kleine Li selbstständig zur Ladestation. Wahnsinn. Kosten: 1.649 Euro Quelle: Presse
Robo ScooterAuch die Ingenieure von Gartengerätehersteller von Wolf setzen auf die automatische Mäher. Der rote Rasenroboter mäht bis zu 3000m2 selbständig. Ganz geräuscharm ist aber auch ein vollautomatischer, elektrischer Mäher nicht - mit 69dB brummt er durch den Garten. Kosten für das brandneue Modell: 2.699 Euro. Quelle: Screenshot
Automatischer Rasenmäher "Tango"Ein einsames Tänzchen auf dem Rasen vollführt der vollautomatische Tango E5 von John Deere. Seit der Rasensaison 2012 auf dem Markt haben die Entwicklungsingenieure das Gerät technisch optimiert und dabei deutlich schneller gemacht. Mit einer Steigerung von 26 auf 45 cm/s konnten die Techniker die Arbeitsgeschwindigkeit des Tango E5 fast verdoppeln. Dafür ist der Preis allerdings auch stattlich: Rund 2.300 Euro kostet der grüne Flitzer. Quelle: Presse
Viking MR 4082Wer das Gras noch unter seinen Füßen - äh, Rädern - spüren will, der springt auf den MR 4082 von Viking. Der grasgrüne "Reitermäher", wie das Unternehmen selbst diese Kategorie von fahrbaren Maschinen nennt, ist für 3.599 Euro zu haben. Dafür gibt es jede Menge Bequemlichkeiten. Den Fahrersitz muss man nicht einmal zum Entleeren des Grasfangkorbs verlassen: Ein Zug am entsprechenden Säbelgriff genügt. Auch alle anderen Bedienelemente, wie die Messerkupplung für Fahr- und Mähbetrieb oder die Schnitthöheneinstellung, sind so platziert, dass man alles mit einem Griff unter Kontrolle hat. Quelle: Presse

Während Mann gemütlich am Gartentisch sitzt und das Gesicht in Richtung Sonne streckt, macht der kleine Rasenmähroboter alle Arbeit von alleine. Ein gepflegter Garten, der ohne viel Aufwand auf Vordermann gebracht werden kann - davon träumen viele Männer. Bis vor ein paar Jahren haben Rasenmäh-Profis nur zwischen Spindelmäher und Sichelmäher unterschieden. Während die einen ihren Rasen noch mechanisch bearbeitet haben, hatten andere schon einen Benzinmotor. Mittlerweile ist die Robotervariante in den Baumärkten angekommen. Fast alle führenden Gartengerätehersteller haben mindestens ein Modell in ihrem Sortiment.

Aber sind die Roboter wirklich sicher? Und können sie die herkömmlichen Rasenmäher ersetzen? Die Stiftung Warentest hat jetzt acht Modelle zwischen 1000 und 2600 Euro getestet. Das Ergebnis: Keins der acht Geräte ist so sicher, dass man es ohne Aufsicht im Garten herumfahren lassen könnte, wenn dort zum Beispiel Kinder spielen. Insgesamt sind nur zwei Roboter gut.


Die besten Grills für den Sommer
Weber Master-Touch GBSDieser Holzkohle-Kugelgrill hat serienmäßig den so genannten Systemgrillrost – einem Rost mit einer runden Aussparung in der Mitte für diverse Einsätze. Mit diesem „Allrounder“ lassen sich ganze Menüs zubereiten. Egal ob Sear Grate für das perfekte Steak, Pizzastein, Wok oder Mangal Grill-Set - je nach Geschmack kommt das passende Zubehör in den Grill. Preis: 279 Euro Quelle: www.weber.com
Dancook 1900Der dänische Hersteller Dancook hat eine neue, optisch aufgepeppte Serie mit "ansprechendem Gestell" herausgebracht. Es soll optimale Stabilität und Grillhöhe garantieren - na, das wollen wir aber auch hoffen. Dieser Kugelgrill "schwebt in einem Ring aus Edelstahl" wie es Dancook fast schon poetisch formuliert. Der Grill ist mit einem Seitentisch aus massivem Aluminium erweiterbar - praktisch. Quelle: Screenshot
Outdoorchef City GasMit einem Durchmesser von nur 42 Zentimetern wirbt der Hersteller für diesen Gas-Kugelgrill mit dem Slogan "Der kompakteste Gaskugelgrill der Welt". Klein und rund wie er ist, lässt er sich mit wenigen Handgriffen zur Kochstelle im Freien aufbauen, egal ob auf dem Balkon, im Garten, im Park, am Seeufer, fürs Wohnmobil oder auf dem Campingplatz. Quelle: Screenshot
Rösle Gas-Kugelgrill 60 cmAb Sommer 2013 ist dieser neue Grill erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell ist die Grillfläche etwas15 Prozent größer. Praktisch: Der Edelstahlgrillrost lässt sich in der Mitte zusammenklappen, das macht das Saubermachen einfacher. Der Gasgrill schafft Temperaturen von 100 °C bis 300 °C. Wie heiß der Grill ist, lässt sich am großen Deckelthermometer in °C und °F ablesen. Quelle: Screenshot
Weber Performer Deluxe GBS Gourmet-GrillHier handelt es sich um eine richtige Outdoorküche mit einer großen Arbeitsfläche und einem herausklappbaren Vorratsbehälter, in dem sich Briketts und Grillkohle vor Wind und Wetter geschützt aufbewahren lassen. Der "Komfortgrill" wie ihn der Hersteller so schön nennt, hat ein praktisches Touch-N-Go-Gaszündsystem. Damit lassen sich Briketts und Holzkohle sicher durch Knopfdruck entzünden. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: 599 Euro Quelle: www.weber.com
Outdoorchef Rover 480Von wegen Kugelgrill ist gleich Kugelgrill. Outdoor-Chef will Kunden mit futuristischem Design überzeugen. Da schmeckt das Steak gleich viel moderner. In diesem Holzkohle-Grill sind dank "einzigartige Trichtertechnologie" wie es der Hersteller nennt, direktes und indirektes Grillen möglich. Der aufklappbare Grillrost erleichtert das Nachfüllen der Kohle vor und während des Grillens. Quelle: Screenshot
Thüros CaterDer Cater ist - wie der Name schon erahnen lässt - nichts für den gelegentlichen Balkongriller, sondern an die Ansprüche von Gastronomen oder "des gehobenen Privatgebrauchs angepasst" wie es der Herstelle formuliert. Er nutzt die Wärme die von der Grillkohlewanne nach unten strahlt - dort befindet sich ein separater Garraum zum Warmstellen oder Garen von Speisen mit zwei Temperaturzonen mit 120 °C und 220 °C. Quelle: Screenshot

Platz 1 - Note 2,1

Der erste Platz geht an den Miimo 300 von Honda. Preislich gehört der Roboter mit rund 2500 Euro zu den teureren Modellen. Er wiegt 11,5 Kilo und ist mit drei Schwingmessern ausgestattet. Im Test arbeitete der Rasenmähroboter fast ohne Störungen und erreichte ein gutes Mähergebnis. Auch an engen Stellen und zwischen Beeten mähte er ordentlich, teilweise jedoch etwas ungleichmäßig. Der Miimo mäht verhältnismäßig leise und eignet sich für große Flächen.

Platz 2 - Note 2,5

Platz zwei geht an den Bosch Indego. Auch er besitzt drei Messer, wiegt rund 11 Kilo, kostet aber nur rund 1500 Euro. Der Indego ist der einzige der acht Roboter, der den Rasen in geordneten Bahnen mähen kann. Allerdings mäht er kleinere Stellen und enge Passagen nur selten. Weiteres Manko: Der Netzanschluss ist nicht für den Außenbereich konzipiert.

Platz 8 - Note 5,0

In Arbeit
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Schlusslicht des Tests ist der Ambrogio L 75 Deluxe. Das Gerät ist laut Stiftung Warentest sehr störanfällig und eine ständige Betreuung wird benötigt. Der Rasenmähroboter hat den vorgegebenen Mähbereich häufig verlassen und auch die Ladestation nicht eigenständig gefunden. Zudem hat der Roboter nicht erkannt, dass es sich bei einem Gartenstück um ein Blumenbeet handelte und mähte es ab. Er ist nicht nur unzuverlässig, sondern stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar. Der Stoßsensor reagiert so spät, dass der Roboter sogar ein Stück am Bein eines Kindes hochfahren und den Fuß verletzen könnte. Sobald der Roboter angehoben wird, müssen die Messer still stehen. Das passiert beim Ambrogio verspätet.

Die Stiftung Warentest hat in ihre Bewertung nicht nur die Mähleistung, sondern auch das Sicherheitsrisiko einfließen lassen. Bei Honda, Bosch und Gardena ist das Verletzungsrisiko am geringsten, da die Schnittmesser durch ein Gehäuse abgeschirmt sind. Bei den Geräten von Sabo und Ambrogio besteht ein hohes Risiko, hier können sich Kinder beim Spielen leicht verletzen.

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