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Teuerungsrate Lagarde bekräftigt - Inflationsanstieg nur temporär

Die Inflationsrate in der Euro-Zone kletterte zuletzt auf drei Prozent - das sei bald vorbei, prognostiziert die EZB-Präsidentin. Schon 2022 erwartet sie „viel mehr Stabilität“.

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An der hohen Inflationsrate seien vor allem die Energiepreise schuld. Quelle: Bloomberg

Ein Großteil des derzeitigen Inflationsanstiegs ist nach Ansicht der Europäischen Zentralbank (EZB) weiterhin nur temporär. „Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr zu viel mehr Stabilität zurückkehren werden, da viele der Ursachen für höhere Preise vorübergehend sind“, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem am Freitag ausgestrahlten Interview des TV-Senders CBNC.

Damit wiederholte sie frühere Aussagen. „Wenn man sich die Ursachen ansieht, hat das viel mit den Energiepreisen zu tun.“ Die Energiepreise waren in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen, nachdem sie im vergangenen Jahr in der Coronakrise massiv eingebrochen waren.

Die Teuerungsrate in der Euro-Zone kletterte zuletzt auf drei Prozent nach oben und erreichte den höchsten Stand seit zehn Jahren. Die EZB hält dennoch an ihrer Niedrigzinspolitik fest. Dafür heimste sie sich Kritik aus der Politik ein.

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