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AutobauerKrise bei VW: Einstellungsstopp verhängt

Hohen Kosten und Produktionsausfälle zwingen Volkswagen nun zu einem Einstellungsstopp. Betroffen sind die wichtigsten Standorte wie Wolfsburg, Emden und Hannover. 03.11.2023 - 14:15 Uhr aktualisiert

Volkswagen will an sechs Standorten vorübergehend keine neuen Leute mehr einstellen.

Foto: dpa

Volkswagen verhängt im Ringen um Milliarden-Einsparungen einen vorläufigen Einstellungsstopp für die wichtigsten Standorte. „Aufgrund der laufenden Effizienzprogramme in der Volkswagen AG werden externe Einstellungen temporär begrenzt und keine externen Stellen ausgeschrieben“, sagte ein Sprecher am Freitag auf Anfrage in Wolfsburg.

Betroffen seien alle sechs Standorte in Niedersachsen und Hessen: Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Emden und Kassel. Zuvor hatte „Business Insider“ berichtet.

Hintergrund ist das geplante Effizienzprogramm, über das die Kernmarke Volkswagen seit Anfang Oktober mit dem Betriebsrat verhandelt. Die Marke hat mit hohen Kosten und Produktionsausfällen zu kämpfen. In den ersten neun Monaten 2023 sank die operative Umsatzrendite auf 3,4 Prozent. Damit blieben von 100 Euro Umsatz nur rund 3,40 Euro Betriebsgewinn im Tagesgeschäft übrig. Das im Sommer angekündigte „Performance Programm“ soll die Kosten bis 2026 um zehn Milliarden Euro senken und die Rendite auf 6,5 Prozent erhöhen.

Ende Oktober hatte VW angesichts der Entwicklung an den Rohstoffmärkten die Erwartungen an den Jahresgewinn heruntergeschraubt. Es sei nicht mehr damit zu rechnen, dass die Verluste von 2,5 Milliarden Euro durch die Sicherungsgeschäfte bis Jahresende ausgeglichen werden könnten, teilte der Wolfsburger Autobauer auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Entsprechend werde der Gewinn mit rund 22,5 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau erwartet.

Vom Einstellungsstopp nicht betroffen seien bereits laufende Einstellungsverfahren, betonte der Sprecher. Daneben gebe es auch Ausnahmen für zwingend erforderliche Aufgaben, etwa zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben. Erst im Oktober hatte VW einen Bericht zurückgewiesen, dass im Rahmen des Effizienzprogramms in der Verwaltung bis zu 4000 Stellen wegfallen sollen.

dpa
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