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Gläserne ManufakturWas aus Volkswagens einstigem Prestigeprojekt wird

Die Zukunft der Gläsernen Manufaktur in Dresden war lange unklar. Jetzt steht ein Konzept. Was geplant ist und was das für die Beschäftigten bedeutet. 04.12.2025 - 12:09 Uhr
Das Areal der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen (VW) in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden soll ein Innovationscampus entstehen. Deutschlands größter Autobauer, der Freistaat Sachsen und die Technische Universität (TU) Dresden gehen dafür eine strategische Partnerschaft ein, wie Volkswagen Sachsen mitteilte.

Geplant ist ein Innovationszentrum für zentrale Technologiefelder, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Die TU werde künftig fast die Hälfte der Flächen in dem Dresdner Werk nutzen. VW und TU wollen in den kommenden sieben Jahren dafür insgesamt mehr als 50 Millionen Euro investieren, hieß es.

„Wir haben uns die Entscheidung, die Fahrzeugproduktion in der Gläsernen Manufaktur nach mehr als 20 Jahren zu beenden, nicht leicht gemacht“, sagte der Markenvorstand von Volkswagen Pkw, Thomas Schäfer. „Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten war sie jedoch zwingend erforderlich.“ Umso wichtiger sei es, dass jetzt ein tragfähiges Zukunftskonzept stehe. Dafür hatten die Parteien eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben.

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Beschäftigte sollen vorerst bleiben

Mitte Dezember endet in der Gläsernen Manufaktur planmäßig die Serienproduktion des Elektroautos ID.3. Die 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen vorerst ihren Arbeitsplatz in Dresden behalten, hieß es.

Den Beschäftigten, deren Tätigkeiten künftig entfallen, sollen demnach Alternativen angeboten werden. Dazu zählten auch Standortwechsel und Aufhebungsverträge.

Die Gläserne Manufaktur, die einmal als Prestigeprojekt von VW galt, wurde 2001 als Produktionsstätte für das VW-Oberklasse-Modell Phaeton eröffnet. 2016 wurde dessen Fertigung eingestellt und später der e-Golf produziert. Ab Januar 2026 soll das Werk nun umgebaut werden, als Auslieferungsstandort aber erhalten bleiben.

dpa
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