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LeoniSchaden durch Betrug drückt die Prognose

Der Autozulieferer muss wegen eines Betrugsfalls seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Der Schaden von 40 Millionen Euro war Mitte August bekannt geworden. 14.09.2016 - 14:26 Uhr

Der Autozulieferer korrigiert seine Jahresprognose nach unten.

Foto: dpa

Der Autozulieferer Leoni stampft wegen eines Betrugsfalls seine Prognose für das laufende Jahr ein. Der Mitte August bekanntgewordene Betrug mit einem Schaden von 40 Millionen Euro werde in voller Höhe auf das operative Ergebnis (Ebit) im dritten Quartal durchschlagen, teilte der Nürnberger Kabelspezialist am Mittwoch mit. Dementsprechend reduziere Leoni seine Ebit-Prognose für das laufende Jahr auf 65 von bisher 105 Millionen Euro.

Die Schadenersatzansprüche für den Fall, bei dem Kriminelle das Unternehmen mit gefälschten Dokumenten und Identitäten um den Millionenbetrag erleichtert hatten, würden sich wohl in diesem Jahr nicht endgültig klären lassen, begründete Leoni den Schritt. "Das Unternehmen arbeitet weiter mit Nachdruck an der Aufarbeitung des Vorfalls und prüft mögliche Ersatzansprüche, um den finanziellen Schaden zu kompensieren."

rtr
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