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Opel Opel will sich von externen Dienstleistern trennen

Exklusiv

Opel überprüft aufgrund der Übernahme durch den französischen Autobauer PSA derzeit sein Geschäft mit Dienstleistern.

Quelle: REUTERS

Nach Informationen der WirtschaftsWoche führt der Rüsselsheimer Autobauer aktuell Gespräche mit externen Entwicklungsfirmen. Einige externe Mitarbeiter sollen demnach schon ab Anfang 2018 nicht mehr für Opel arbeiten. Ein Entwicklungsdienstleister, der anonym bleiben will, sagt, dass der Auftragseingang sich bereits verzögert habe und „deutlich“ unter dem liege, was man „aus vergangenen Jahren“ kenne. „Es gibt Anpassungen“, bestätigt ein Opel-Insider. So habe man relativ schnell „einen Hebel“ für Einsparungen.

Für Opel arbeiten unter anderem die börsennotierten Ingenieurdienstleister Bertrandt und Edag. Bertrandt macht einer Analystenschätzung aus März zufolge drei Prozent des Umsatzes mit Opel, bei Edag ist es geschätzt etwas weniger. Sollte Opel seine Verbindung zu externen Dienstleistern kappen, ginge es Insidern zufolge mindestens um eine drei- wenn nicht gar eine vierstellige Zahl von Menschen. Opel sagt, dass es bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern „naturgemäß und regelmäßig zu Anpassungen“ komme. Zu Details von Verträgen mit Externen äußere man sich nicht.

Der Betriebsrat hat bereits gefordert, dass bisher an fremde Firmen vergebene Aufträge wieder mit eigenem Personal gemacht werden sollen. In einem Flugblatt heißt es: „Sollte es (...) in einzelnen Bereichen Personalüberhänge geben, müssen Insourcing-Maßnahmen und die Altersteilzeit voll ausgeschöpft werden.“

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