PSA/Insider Klausel für Nachforderungen in Verträgen zu Opel-Übernahme

Exklusiv

Bei der Übernahme der GM-Tochter Opel hat sich Carlos Tavares, Chef des französischen Autokonzerns PSA, gegen nachträgliche Überraschungen wie die jetzt thematisierten Probleme mit der Opel-Abgasstrategie abgesichert.

Carlos Tavares, Chef des französischen Autokonzerns PSA. Quelle: dpa

Es sei eine entsprechende Klausel für Nachforderungen in den Vertrag eingebaut worden, erfuhr die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen in Paris. "Tavares wusste von Anfang an, dass GM nicht ganz ehrlich sein würde, deshalb die Klausel“, sagte ein Insider dem Magazin. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, Tavares wolle von GM mindestens 500 Millionen Euro des Kaufpreises von 1,3 Mrd. Euro zurückfordern. PSA sehe sich getäuscht, was die Abgasstrategie von Opel angeht.

Sie lesen eine Vorabmeldung aus der aktuellen WirtschaftsWoche. Mit dem WiWo-Digitalpass erhalten Sie die Ausgabe bereits am Donnerstagabend in der App oder als eMagazin. Alle Abo-Varianten finden Sie auf unserer Info-Seite.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%