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BankenBitcoin Group steht vor Übernahme des Münchner Bankhauses von der Heydt

Die Bitcoin Group aus Herford erwägt eine Übernahme des Münchner Bankhauses von der Heydt. Erst im Frühjahr war eine geplante Übernahme auf den letzten Metern gescheitert. Nun könnte das Bankhaus mit rund 20 Millionen Euro bewertet werden. 21.10.2022 - 09:40 Uhr

Das Bankhaus von der Heydt war zuletzt auch aktiv in der Anwendung der Blockchain-Technologie.

Foto: Reuters

 Das Unternehmen bestätigte am Freitag einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Erst Anfang des Jahres war ein Kauf der Bank durch die Kryptohandelsplattform Bitmex gescheitert.

Informierten Kreisen zufolge könnte das Bankhaus bei einem Verkauf mit rund 20 Millionen Euro bewertet werden. Ein Vertreter des Instituts wollte sich nicht zum Thema äußern.

„Derzeit befinden sich sämtliche mögliche Übernahmeaktivitäten in einem laufenden Prüfprozess, bei dem noch verschiedene juristische, regulatorische und finanzielle Fragestellungen zu beurteilen sind“, erklärte die Bitcoin Group mit Blick auf das Bankhaus und andere, nicht genannte Übernahmeziele.

Das Bankhaus von der Heydt mit seinen rund 20 Mitarbeitern betrieb zuletzt nicht nur traditionelle Bank-, Fonds- und Verbriefungsgeschäfte, sondern war auch aktiv in der Anwendung der Blockchain-Technologie und offerierte eine Reihe von Bankdienstleistungen für digitale Vermögenswerte. Einige Verträge mit Kunden hatte das Institut in den vergangenen Monaten dem Vernehmen nach allerdings selbst aufgekündigt.

Die Bitcoin Group sieht ihren Schwerpunkt bei „innovativen, disruptiven Geschäftsmodellen und Technologien aus den Bereichen Cryptocurrency und Blockchain“, wie es auf der eigenen Webseite heißt.

Kaufvertrag wurde nicht vollzogen

Bei der im Frühjahr gescheiterten Übernahme stammte das Kaufangebot von der BXM Operations AG, einem von Bitmex CEO Alexander Höptner – einst Chef der Börse Stuttgart – mitgegründeten Unternehmen. Der Kaufvertrag mit dem Eigentümer des Bankhauses, Dietrich von Boetticher, war damals bereits unterzeichnet, wurde dann aber nicht vollzogen.

Dem Vernehmen nach ist von Boetticher abgeneigt, weiteres Geld in das defizitäre Bankhaus zu stecken.

bbg
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