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Was die Postbank der Deutschen Bank voraus hat

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Die Postbank weckt immer noch Interesse

Auch durch andere Kriterien kann die Postbank nicht hervorstechen. Mit null Punkten – so bewerten die Kenner der Marke das Preis-Leistungs-Verhältnis auf einer Skala von -100 bis +100 Punkten – liegt die Bank zwar gleichauf mit der Sparkasse (und deutlich vor der Deutschen Bank), doch ING-DiBa, die Sparda-Bank und Comdirect schneiden hier viel besser ab. Auch bewerten die Verbraucher die Qualität der meisten Konkurrenten deutlich besser als die der Postbank.

Wo die Deutsche Bank überall Ärger hat

Vor dem Hintergrund dieser eher mäßigen Image-Indikatoren wundert es fast ein wenig, dass so viele diese Bank auf dem Zettel haben.

Ein Grund dafür könnte die hohe Filialdichte sein, die nicht unbedingt als klassisches Merkmal der Qualität oder als Argument für eine hohe Zufriedenheit als Kunde angesehen wird. Zudem profitiert die Bank vielleicht auch noch von der farblichen und Namens-Ähnlichkeit zur Deutschen Post, die ein recht hohes Ansehen genießt – nach dem Motto: Ich mag die Postbank zwar nicht, aber falsch machen kann man mit ihr ja auch nichts.

Falls das so wäre, wäre das eine überschaubar attraktive Ausgangslage für die Zukunft und die Deutsche Bank hätte ein berechtigtes Interesse daran, die gelbe Tochter loszuwerden.

Andererseits: Die Postbank weckt immer noch das Interesse potenzieller Kunden. Darauf kann man ja aufbauen. Und zumindest bei Privatkunden wird sich die Marke Postbank leichter tun als die Konzernmutter Deutsche Bank, deren Image durch die Skandale der Vergangenheit doch deutlich mehr Schrammen besitzt. Rein markentechnisch könnte die Postbank sogar deutlich stärker von der Deutschen Post profitieren, deren Imagetendenz aktuell weiter steigend ist.

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