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Deutschlands höchstes GebäudeCommerzbank-Tower wechselt offenbar den Eigentümer

Der Verkauf der Commerzbank-Zentrale ist laut Insidern unter Dach und Fach: Das höchste Gebäude Deutschlands werde für rund 620 Millionen Euro an ein Konsortium um die Samsung Life Insurance veräußert. 29.09.2016 - 19:22 Uhr

Der Commerzbank-Tower in Frankfurt bekommt laut Insidern einen südkoreanischen Eigentümer.

Foto: dpa

Das höchste Gebäude Deutschlands bekommt Insidern zufolge einen südkoreanischen Eigentümer. Der „Commerzbank-Tower“ in der Frankfurter Innenstadt wird an ein Konsortium um die Samsung Life Insurance verkauft, wie mehrere mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Die Finanztochter des Mischkonzerns Samsung habe für rund 620 Millionen Euro den Zuschlag für die – einschließlich der markanten Antenne 300 Meter hohe – Zentrale der zweitgrößten deutschen Bank erhalten.

Das Geldhaus will in seinem Hauptquartier bleiben. Das macht die Immobilie attraktiv: Der Käufer kann langfristig mit sicheren Mieten planen. Die Augsburger Patrizia Immobilien übernimmt Insidern zufolge unter dem neuen Eigentümer die Bewirtschaftung der Immobilie.

Commerzbank

Martin Zielke muss noch nachlegen

Kommentar von Saskia Littmann

Commerz Real, Commerzbank und Patrizia wollten die Information nicht kommentieren, Samsung war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Commerzbank kann mit einem zweistelligen Millionengewinn aus dem Verkauf rechnen. Sie hatte ihr Rückkaufrecht für den Turm ausgeübt, der zuletzt zwei geschlossenen Fonds gehörte, die ihre Tochter Commerz Real aufgelegt hatte. Die Bank hatte sich für den Rückkauf einen Festpreis von rund 600 Millionen Euro zusichern lassen. Die Fonds haben ihre Renditen bereits mit der Miete verdient, die die Bank jahrelang dafür zahlte. Sie laufen im nächsten Jahr aus.

Das Beratungshaus JLL hatte daher ausgelotet, wie sich das Hochhaus am besten vermarkten lässt. Immobilienexperten erwarten, dass die Preise in Frankfurt in den nächsten Jahren dank des Brexit-Votums weiter steigen.

rtr
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