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Air Berlin Fluggesellschaft fliegt weiteren Rekordverlust ein

Air Berlin ist unter ihrem Chef Stefan Pichler 2015 so tief in die roten Zahlen geflogen wie nie zuvor. Auch diesmal konnte das billige Kerosin hohe Sanierungskosten und andere Belastungen nicht wettmachen.

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Air Berlin steckt in den roten Zahlen fest. Im Geschäftsjahr 2015 weitete Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft den Nettoverlust auf 446,6 Millionen Euro aus, wie der Lufthansa -Rivale am Mittwochabend mitteilte. Ein Jahr zuvor betrug das Minus 376,7 Millionen Euro. Der Umsatz fiel um zwei Prozent auf 4,08 Milliarden Euro.

Air Berlin habe 2015 nur wenig von den niedrigeren Spritpreisen profitieren können, hieß es in der Mitteilung. Dieses Jahr solle das anders aussehen: "Im Jahr 2016 werden wir von der relativ günstigen Kerosinpreisentwicklung in Höhe von 250 Millionen Euro profitieren", sagte Konzernchef Stefan Pichler.

Pichler hatte im November eine neue Strategie vorgestellt, mit der er die Wende anpeilt. Mit Langstreckenverbindungen, Kostensenkungen und dem Fokus auf Firmenkunden soll die Airline wieder auf Vordermann gebracht werden.

Die Chronik von Air Berlin

Spätestens bis Mitte 2017 soll früheren Angaben zufolge der Sprung in die schwarzen Zahlen glücken. Air Berlin ist seit längerem angeschlagen. Auch mehrere Sanierungsrunden und Chefwechsel brachten kaum Besserung. In den vergangenen acht Jahren flog Air Berlin nur einmal einen Konzernüberschuss ein.

Partner Etihad hält Air Berlin seit dem Einstieg 2011 mit Finanzspritzen über Wasser. Das Unternehmen verfügt nach den jahrelangen Verlusten über kein Eigenkapitalpolster mehr.

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