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Air France-KLMLufthansa-Konkurrent stockt bei skandinavischer SAS auf

Vor zwei Jahren war Air France-KLM zusammen mit anderen bei der damals arg kriselnden Fluglinie SAS eingestiegen. Daraus soll nun mehr werden. 04.07.2025 - 10:40 Uhr
Eine Maschine der französisch-niederländischen Airline Air France-KLM. Foto: REUTERS

Die französisch-niederländische Air France-KLM-Gruppe will die Mehrheit an der skandinavischen Airline SAS übernehmen. Dazu will das Unternehmen seinen bereits bestehenden Anteil von 19,9 Prozent auf 60,5 Prozent aufstocken, wie die Fluggesellschaften mitteilten. 

Air France-KLM hatte sich bereits beim Einstieg vor zwei Jahren eine solche Option gesichert. Konkret übernimmt die Gruppe die Anteile des Finanzinvestoren Castlelake sowie der Investmentgesellschaft Lind Invest, der Preis werde abhängig von der finanziellen Entwicklung von SAS bei Abschluss der Transaktion festgesetzt. Der dänische Staat werde weiterhin 26,4 Prozent und seine Sitze im Verwaltungsrat behalten, hieß es.

SAS hat Krise hinter sich gelassen

Air France-KLM begründete den Schritt mit der erheblichen Verbesserung der finanziellen und operativen Leistung von SAS. Das Unternehmen hatte die Anteile an den Skandinaviern übernommen, als die insolvente SAS in einem Gläubigerschutzverfahren steckte. Diese Krise hat SAS nach einer umfassenden Umstrukturierung mittlerweile überwunden. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft angekündigt, bis zu 55 Flugzeuge vom brasilianischen Hersteller Embraer zu kaufen - die größte Direktbestellung des Konzerns bei einem Flugzeugbauer seit 1996. 

Mit der Transaktion erhofft sich Air France-KLM eine bessere Wettbewerbsposition zu den großen Konkurrenten wie Lufthansa oder der British-Airways-Mutter IAG. Mit der Übernahme schreitet auch die Konsolidierung in der europäischen Luftfahrtindustrie weiter voran: So hatte sich etwa die Lufthansa zuletzt Anteile an der italienischen ITA sowie der lettischen Air Baltic gesichert. Die portugiesische Regierung sucht unterdessen einen neuen Eigentümer für ihre Fluglinie TAP.

dpa
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