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LuftverkehrLufthansa ist „auf dem Weg in die schwarzen Zahlen“

Lufthansa-Chef Ritter sieht die Airline auf Kurs und streicht keine weiteren innerdeutschen Strecken. Doch er fordert weitere Entlastungen für den Luftverkehr. 28.11.2025 - 10:45 Uhr
Ein Lufthansa Flugzeug startet vom Flughafen München. Foto: Malin Wunderlich/dpa

Die Lufthansa will im kommenden Sommer keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen. Mit dem Entlastungspaket habe die Bundesregierung ein Signal gesetzt für eine bessere Verbindungsqualität in Deutschland und Europa, sagte Airline-Chef Jens Ritter. Er nannte als Beispiel die Strecke München-Münster, die im Sommerflugplan erhalten bleibe. Auch für Dresden sehe es gut aus, wie auch für das Angebot in Bremen und Hannover. Im Lufthansa-Konzern planen die Gesellschaften Eurowings und Austrian zusätzliche Flüge von deutschen Flughäfen.

Ritter mahnte weitere Entlastungen des Luftverkehrs an. Der Anstieg der Gebühren für Flugsicherung und Passagierkontrollen müsse gestoppt werden. „Das ist ganz entscheidend, um gute Verbindungen zu sichern und den Wirtschaftsstandort zu stärken.“

Zuvor hatten Fluggesellschaften wie auch Branchenverbände über zu hohe Kostenbelastungen durch staatlich verursachte Gebühren und Steuern geklagt. Die Bundesregierung hat auch wegen der im europäischen Vergleich schwachen Verkehrsentwicklung eine Entlastung der Branche um rund 350 Millionen Euro beschlossen.

Lufthansa bewirbt neue Kabinenausstattung

Bei der Lufthansa-Kernmarke als größter Airline im Konzern kommt das Sanierungsprogramm „Turnaround“ nach Ritters Angaben planmäßig voran. Man erreiche im laufenden Jahr sämtliche Ziele und sei „auf dem Weg in die schwarzen Zahlen“. Unter anderem sei die Marke so pünktlich wie seit zehn Jahren nicht mehr. Mit den endlich eintreffenden neuen Flugzeugen könne nun auch der Fokus auf eine höhere Profitabilität gelegt werden.

Große Hoffnungen setzt die Airline auf die neue Kabinenausstattung „Allegris“ auf der Langstrecke und Service-Aufwertungen in allen Buchungsklassen. Ab Februar 2026 erhalten auch die eigentlich schon ausgemusterten Großraumflugzeuge vom Typ A380 neue Kabineneinrichtungen. „Wir wollen die Premium-Airline Nummer Eins in Europa werden“, sagte Ritter. Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen den 100. Jahrestag der Gründung seiner Vorgängerin.

dpa
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