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Fraport Jahresstart mit Gewinneinbruch

Der Flughafenbetreiber Fraport muss ein schlechteres Betriebsergebnis vermelden. Gründe dafür sollen unter anderem die Kosten eines Tarifabschlusses sowie Investitionen für den Frankfurter Standort sein.

UBS senkt den Daumen über Fraport

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kämpft zum Jahresauftakt wegen hoher Kosten aus einem Tarifabschluss mit einem Gewinnrückgang. Das Betriebsergebnis (Ebitda) sei um fünf Prozent auf 145,6 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern mit. Zusätzlich schmälerten Investitionen am Standort Frankfurt den Gewinn. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Ebitda von 156 Millionen Euro gerechnet.

An der Prognose für das laufende Jahr hält der Vorstand fest: Das Betriebsergebnis soll sich auf 850 bis 880 Millionen Euro summieren nach 848,8 Millionen Euro im Vorjahr. Gleichzeitig sollen die Passagierzahlen in Frankfurt um ein bis drei Prozent steigen. In den ersten vier Monaten betrug das Plus 1,6 Prozent.

"Die Sommersaison wird ein Wegweiser für unsere wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr sein", sagte Konzernchef Stefan Schulte. Der Flughafenbetreiber Fraport kämpft mit Problemen in seinen wichtigen Regionen Türkei und Russland. An den beiden Beteiligungsflughäfen Antalya und St. Petersburg sind die Passagierzahlen im ersten Quartal deutlich zurückgegangen. Man befinde sich „in rauer See“, erklärte Vorstandschef Stefan Schulte. Die Sommersaison werde Wegweiser für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sein.

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