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Keine Personalunion mehr Bahnchef Richard Lutz soll Finanzressort abgeben

Deutsche Bahn: Finanzvorstand Richard Lutz soll abgelöst werden Quelle: dpa

Schon im September könnte der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn einen Nachfolger für Vorstandschef Richard Lutz in seinem Amt als Finanzvorstand berufen. Lutz' Personalunion soll damit wie vorgesehen enden.

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Bei der Deutschen Bahn soll Vorstandschef Richard Lutz sein zweites Amt als Finanzvorstand abgeben. Die beiden Aufgaben würden im Laufe dieses Jahres wieder getrennt, verlautete am Donnerstag aus Aufsichtsratskreisen der Bahn. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ über den geplanten Umbau in der Konzernspitze berichtet.

Der langjährige Finanzvorstand Lutz behielt diesen Posten, als er im März 2017 zum Nachfolger von Bahnchef Rüdiger Grube berufen wurde. Vor wenigen Tagen sagte Lutz der „Börsen-Zeitung“, die beiden Posten in Personalunion seien nicht als langfristiges Konstrukt gedacht. „Aber irgendwann wird die Zeit kommen, diese beiden Rollen wieder zu trennen“, fügte er hinzu.

Der Aufsichtsrat werde möglicherweise bereits in der September-Sitzung die Änderung beschließen, hieß es aus dem Umfeld des Kontrollgremiums. Als neuer Finanzvorstand stehe Alexander Doll bereit. Doll ist seit April Konzernvorstand für Güterverkehr und Logistik und war zuvor in leitenden Positionen bei diversen Banken tätig, zuletzt als Deutschlandchef der Barclays Bank. Denkbar sei, dass Doll die Bereiche Finanzen, Güterverkehr und Logistik künftig zusammen verantworte, hieß es weiter.

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