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Ölkonzern Corona brockt Shell zweistelligen Milliarden-Verlust ein

Der Ölriese Shell verzeichnet im vierten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang von 87 Prozent. Quelle: REUTERS

Der schwache Energieverbrauch hat den Gewinn des Ölriesen Shell auf den niedrigsten Stand seit mindestens zwei Jahrzehnten gedrückt. Das vierte Quartal 2020 verzeichnete 87 Prozent unter dem Vorjahr.

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Der Ölkonzern Shell ist 2020 wegen der Pandemie und des deswegen stark eingebrochenen Ölpreises tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand im vergangenen Jahr ein Minus von knapp 22 Milliarden US-Dollar (18 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag in Den Haag mit. 2019 hatte Shell noch knapp 16 Milliarden Dollar verdient.

Der Umsatz brach um fast die Hälfte auf 180 Milliarden Dollar ein. Grund dafür war vor allem der Ölpreisverfall in der ersten Hälfte des Jahres. Dieser führte auch dazu, dass der Wert von Unternehmensbeteiligungen massiv gefallen ist und Shell deswegen hohe Summen abschreiben musste. Das Ergebnis fiel noch schlechter aus, als Experten es erwartet hatten.

Für Anleger gibt es aber zumindest eine gute Nachricht – so will Shell die Quartalsdividende im ersten Quartal leicht anheben. Der Konzern hatte die Ausschüttung, die für viele Investoren ein wichtiger Grund für die Anlage in das Shell-Papier waren, massiv gekürzt.

Mehr zum Thema: Mit fast zwei Milliarden Euro sollen bis Ende 2023 rund 1000 Ladestationen an Autobahnen aufgebaut werden.

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