Schadenersatzanspruch Ex-Bilfinger-Chef Koch weist Millionenforderungen zurück

Der einstige Chef des Industriedienstleisters Bilfinger hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als substanz- und haltlos zurückgewiesen.

Bilfinger verlangt von seinem früheren Vorstandsvorsitzenden Schadenersatz in Millionenhöhe. Quelle: dpa

Frankfurt/MannheimDer frühere Vorstandsvorsitzende des Industriedienstleisters Bilfinger, Roland Koch, sieht bei sich keine Pflichtverletzungen und weist Schadenersatzforderungen zurück. „Die Vorwürfe gegen Herrn Koch sind substanz- und haltlos“, sagte dessen Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über das Thema berichtet. Koch setzt laut seinem Sprecher darauf, dass bei „fairer Betrachtung“ die Vorwürfe gegen ihn entkräftet werden können.

Hintergrund ist dem Vernehmen nach, dass ein Gutachten nicht alles enthält, was an Fakten und Dokumenten vorliegt und entlastend für Koch wäre. Bilfinger verlangt von seinem früheren Vorstandsvorsitzenden Schadenersatz in Millionenhöhe. Allen Vorstandsmitgliedern, die zwischen 2006 und 2015 amtierten, aber vor 2015 in das Gremium eintraten, werden Pflichtverletzungen vorgeworfen, hieß es in einer Pflichtmitteilung an die Börse. Dies war Ende Februar bekanntgeworden.

Die fraglichen Vorgänge fallen in die Amtszeit der Vorstandsvorsitzenden Herbert Bodner (1999 bis 2011 sowie 2014/15) und Roland Koch (2011 bis 2014). Die Forderung gegen die Vorstände stützt sich laut „FAZ“ auf Gutachten der Anwaltskanzlei Linklaters.

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