Veranstaltungsbranche CTS Eventim wagt trotz Rekord-Ticketabsatz keine klare Prognose

Die Ticketverkäufe im April und Mai liegen bislang deutlich höher als im Rekordjahr 2019. Dennoch gibt die CTS-Führung keine konkrete Prognose ab.

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Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von gut 139 Millionen Euro und damit gut siebenmal so viel wie im lockdowngeprägten Vorjahreszeitraum. Quelle: dpa

Der Veranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim zeigt sich nach einem Gewinn zum Jahresstart optimistisch für eine deutliche Erholung von der Corona-Pandemie. „Endlich beleben sich Konzertsäle und Festival-Gelände wieder“, sagte Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg bei der Vorlage des Zwischenberichts zum ersten Quartal am Dienstag in München. „Der starke Jahresauftakt gibt uns allen Grund zur Zuversicht, dass wir in diesem Jahr einen kraftvollen Neustart des Live-Geschäfts erleben.“

So hätten die Ticketverkäufe im April und Mai bislang deutlich höher gelegen als im gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Rekordjahr 2019. Zu konkreten Prognosen für Umsatz und Ergebnis kann sich die CTS-Führung aber noch nicht durchringen.

Das Management begründet seine Zurückhaltung mit möglichen Infektionswellen ab dem Herbst und denkbaren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf den europäischen Raum. Im ersten Quartal erzielte CTS Eventim einen Umsatz von gut 139 Millionen Euro und damit gut siebenmal so viel wie im lockdowngeprägten Vorjahreszeitraum.

Vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (bereinigtes Ebitda) stand ein Gewinn von 23,7 Millionen Euro nach einem Verlust von 19,6 Millionen ein Jahr zuvor. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von knapp 11 Millionen Euro nach einem Minus von 25,2 Millionen im ersten Quartal 2021.

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