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WMFHausgerätehersteller steht offenbar vor Verkauf an SEB

Der schwäbische Küchengerätehersteller WMF könnte an die französische Groupe SEB verkauft werden, wie aus Bloomberg-Berichten hervorgeht. Eine Einigung mit dem Investor KKR, dem WMF gehört, steht offenbar kurz bevor. 23.05.2016 - 14:41 Uhr

Wird WMF an die Franzosen verkauft?

Foto: dpa

Der schwäbische Besteck- und Kaffeemaschinenhersteller WMF steht einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge vor dem Verkauf an die französische Groupe SEB. Eine Einigung mit dem Finanzinvestor KKR, dem WMF gehört, stehe nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen kurz bevor, hieß es in dem Bericht.

Die Transaktion könne noch am Montag verkündet werden, die Gespräche dauerten aber noch an. SEB ist bekannt für Marken wie Moulinex, Krups und Rowenta. Erst in der vergangenen Woche hatte SEB den Thermoskannen-Hersteller Emsa geschluckt.

KKR war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die SEB-Aktie wurde auf Antrag des Unternehmens vom Handel an der Pariser Börse ausgesetzt.

Der Klassiker unter den ebenso formschönen wie sinnlosen Küchenhelfern ist der Olivenlöffel. Natürlich kann man Oliven auch mit einem gewöhnlichen Löffel aus dem Glas oder der Schale heben, aber ein normaler Löffel hat eben kein Loch, durch welches das restliche Öl abtropfen kann. Wer seine Oliven also so ölfrei wie möglich löffeln möchte, für den ist dieses Besteckteil ein absolutes Muss. Für alle anderen ... nun ja.

Foto: WMF AG

Das ist eine Hot-Dog-Maschine. Sie macht Würstchen heiß, rammt ein Loch ins Brötchen und knuspert es an. Spaßfaktor: hoch. Nutzwert: Ansichtssache.

Foto: screenshot

Der Zwiebelkamm ersetzt kein handelsübliches Messer, um Zwiebeln zu schneiden. Stattdessen soll er bloß die Messerklinge führen. Richtig gelesen: Man piekst den Kamm in die geschälte Zwiebel, um dann entlang der Zinken mit dem Messer feine, gleich breite Streifen zu schneiden. Die Idee dahinter: Die Finger bleiben sauber und stinken nicht - und die Zwiebel wird akkurat zerteilt.

Foto: WirtschaftsWoche

Sieht martialisch aus, ist aber ein harmloser Tomatenstrunkentferner. Draufdrücken, reinpieksen, loslassen und Strunk rausreißen. Verwegene Nutzer können den Tomatenstrunkentferner auch bei Erdbeeren einsetzen.

Foto: WMF AG

Champagner ist ein wunderbares Getränk - wäre da nicht die Kohlensäure. Da es sich in feiner Gesellschaft nicht gehört, aufzustoßen, rührt der Herr oder die Dame von Welt einfach mit dem Champagner-Quirl die Bläschen aus der Luxusbrause. Prickelt dann nicht mehr so schön, ist aber magenfreundlicher. Wohl bekomm's!

Foto: screenshot

Sie besitzen bereits ein Waffeleisen? Auch einen Sandwichmaker nennen Sie ihr Eigen? Als Fan von Heiß-Back-Geräten werden Sie den Donutmaker zweifellos lieben.

Foto: screenshot

Auch Norddeutsche sollten das bayerische Kultur- und Genussgut respektieren. Eine Möglichkeit bietet der Weißwurstheber. Er ist dafür konstruiert, die zarte Pelle nicht zu verletzen. Hersteller Rösle erläutert: "Er entspricht den Anforderungen an eine Weißwurst in Form und Funktion zu fast 100 Prozent." Wer dennoch Schwierigkeiten in der Handhabung der Spezialkelle und der dazugehörigen Wurst hat, bekommt ausführliche Informationen in der 60-seitigen Bedienungsanleitung.

Foto: screenshot

Das ist keine Kabeltrommel, sondern eine Cevapcici-Presse. Sie besteht aus zwei Teilen - dem durchlöcherten Aufsatz und dem zylinderförmigen Stopfen. Hackfleisch in den Aufsatz geben und mit dem Stopfen kleine Cevapcici-Röllchen durchpressen. So wohlgeformt waren die Hackfleischwürstchen noch nie.

Foto: screenshot

Mit der Gabel im Spaghettitopf zu stochern, ist für Freunde der gehobenen Kochkunst ein beinahe vulgärer Akt. Ästheten verwenden den eigens dafür entwickelten Spaghetti-Tester. Macht dasselbe wie eine Gabel, ist aber viel schicker - und natürlich teurer. Fehlt nur noch der professionelle Kartoffel-Garpunkt-Überprüfungspiekser aus gebürstetem Edelstahl...

Foto: screenshot

Dieses Gerät hält mit seiner Funktion nicht verborgen. Der "Eiersollbruchstellen-Verursacher", kurz "Eierknacker", zirkelt einen exakten Kreis um das Frühstücksei. Jetzt hat das Messer leichtes Spiel. Klar, man könnte auch einfach mit dem Löffel auf das Ei schlagen und das Ei pellen. Aber ein bisschen Spaß muss sein.

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KKR hatte sich für WMF einen Erlös von mehr als 1,5 Milliarden Euro erhofft. Neben SEB, Electrolux und der italienischen DeLonghi hatten auch chinesische Bieter um das Unternehmen aus Geislingen an der Steige gebuhlt. KKR winkt mit dem Verkauf ein lukratives Geschäft. Als der Investor 2012 einstieg, wurde WMF mit rund 600 Millionen Euro bewertet.

Küchengeräte-Hersteller

WMF baut Auslandsgeschäft aus

Die 1853 gegründete Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) erwirtschaftet zwei Drittel ihres Umsatzes von rund einer Milliarde Euro mit Töpfen, Pfannen und Besteck. Der Löwenanteil des Gewinns kommt allerdings aus dem Verkauf und der Wartung von Profi-Kaffeemaschinen für Restaurants und Bäckereien.

rtr
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