Darüber solltet ihr mal schreiben: Warum sind Wärmepumpen so viel teurer als Gas- oder Ölheizungen?
Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, muss dafür inklusive Einbau je nach Größe und Installationsaufwand meist zwischen 30.000 und 45.000 Euro rechnen. Ein stolzer Preis, wenn man ihn mit den Kosten für einen neuen Gas- oder Brennwertölkessel vergleicht. Die nämlich schlagen selten mit mehr als 12.000 bis 14.000 Euro zu Buche.
Gemildert wird der Preis durch die Förderung; unabhängig von ihrem Einkommen bekommen Wärmepumpenkäufer vom Staat 30 Prozent der Kosten inklusive Einbau erstattet. Allerdings hat die Ampel den Zuschuss bei 30.000 Euro Kaufpreis gedeckelt; früher war er nach oben offen. Zusätzlich zu den 9000 Euro gibt es noch Zuschüsse für saubere Kältemittel und Geringverdiener.
Die Hersteller dürften sich bald mit ihren Preisvorstellungen an der neuen Förderkulisse orientieren, zumal sie Überkapazitäten haben und dieselben Modelle im Ausland meist günstiger sind.
Auch die Handwerksleistungen sollte man vorab genau prüfen, am besten mithilfe eines unabhängigen Dritten. Viele Betriebe bauen zu große und damit zu teure Wärmepumpen ein.
Lesen Sie auch: „Derzeit ist eine Wärmepumpe auch im Betrieb teurer als eine Gasheizung“