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ADAC-TestKinderfahrräder im Test: Das sind die Gewinner und Verlierer

Auch für Kinderfahrräder werden inzwischen oft stolze Preise aufgerufen. Zu Recht? Der ADAC hat nun 16-Zoll-Räder getestet – und nur eine schlechte Note vergeben. 12.04.2024 - 09:11 Uhr

Die Wahl des ersten Fahrrads für ihr Kind ist eine wichtige Entscheidung für Eltern.

Foto: imago images

Die gute Nachricht vorweg: In Deutschland verkaufte Kinderfahrräder erfüllen insgesamt gute Standards. Das legt ein neuer Test des ADAC nahe, der die 16-Zoll-Produkte von 14 Fahrradherstellern getestet hat. Nur ein einziges Modell fiel in dem Test durch.

Erkenntnis zwei: Wirklich gute Fahrräder haben ihren Preis, Schnäppchen gibt es kaum. Oder wie es der ADAC formuliert: „Wer ein qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad sucht, muss mit einem Preis von 300 bis über 400 Euro rechnen.“

Den Testsieg kann die Trendmarke der vergangenen Jahre für sich verbuchen, Woom, mit ihrem Modell Original 3. Doch selbst bei Woom reichte es nur für ein „gut“. Auch die Hersteller Puky, Bulls, KTM, Bachtenkirch, Cube Kubikes und S’Cool erreichten mit ihren Rädern die Note „gut“ (hier finden Sie die Ergebnisse im Detail).

Abgeschlagen auf dem letzten Platz landet das Pyro Sixteen mit der Note „mangelhaft“. Die schlechte Bewertung ist ausgerechnet auf den für Eltern so wichtigen Bereich der Sicherheit zurückzuführen.

Ein hoher Preis bietet nicht automatisch Sicherheit

Der Verlierer zeigt indes auch, dass kein zwingender Zusammenhang besteht zwischen Preis und Qualität: Immerhin ruft Pyro für sein Sixteen stolze 419 Euro auf. Wooms Testsieger Original 3 ist mit 449 Euro nur unwesentlich teurer. Den zweitplatzierten Puky gibt es sogar für deutlich weniger als 400 Euro.

Ein Fokus des ADAC-Tests lag auf dem Gewicht – zu Recht, wie Nico Langenbeck erklärt, Projektleiter der Stiftung Warentest: „Für das Kind sind leichte Modelle einfacher zu handeln, etwa beim Anfahren oder wenn sie das Rad auch mal aufheben.“ Das Gewicht hängt auch vom Material des Rahmens ab. Ein Rad mit Stahlrahmen mag zwar ein wenig stabiler sein, so Langenbeck. „Aber der ist dann auch deutlich schwerer als etwa einer aus Aluminium.“

Einstiegsmodelle mit 16-Zoll-Rädern wiegen in der Regel sechs bis sieben Kilogramm. Aber wie bei den Modellen für Erwachsene gilt: Je leichter das Rad wird, desto kostenintensiver wird es. Testsieger Woom, der auf schlanke 5,9 Kilogramm kommt, bestätigt diese Annahme.

Mit Material der dpa

Lesen Sie auch: „Zahlreiche Fahrradhändler wird dieser Preiskampf die Existenz kosten“

kas
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