WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Amazon Verdi überzieht Online-Riesen mit neuen Streiks

Verdi hat Amazon-Beschäftigte erneut zu Streiks aufgerufen. Betroffen sind unter anderem Verteilzentren in vier Bundesländern. Die Gewerkschaft kämpft weiter für die Anerkennung des Tarifvertrags für den Versandhandel.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Wie hier im Oktober 2014 sollen die Beschäftigten erneut in den Ausstand treten. Quelle: dpa

Düsseldorf Die Gewerkschaft Verdi lässt im Tarifkonflikt mit Amazon nicht locker. Sie rief Amazon-Beschäftigte am Mittwoch erneut zu Streiks auf, wie Verdi am Morgen mitteilte. Betroffen seien unter anderem Verteilzentren des US-Riesen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Die Gewerkschaft bekräftigte ihre Forderung, Amazon müsse den Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel anerkennen.

„Die Beschäftigten verlangen, dass Amazon seine Blockadehaltung gegenüber Tarifverhandlungen aufgibt“, betonte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Der Konzern dagegen nimmt die Vereinbarungen der Logistikbranche als Maßstab, in der weniger gezahlt wird. Von Amazon war zunächst keine Stellungnahme zu dem jüngsten Streikaufruf zu erhalten.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%