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Briefpreise Bundesnetzagentur könnte Porto-Erhöhung ausbremsen – Post-Aktie bricht ein

Die Deutsche Post will das Briefporto erhöhen. Doch die Bundesnetzagentur könnte diese Pläne mit ihren Vorgaben durchkreuzen. Die Aktie verliert deutlich.

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Deutsche Post: Bundesnetzagentur könnte Porto-Erhöhung ausbremsen Quelle: dpa

Düsseldorf Die Deutsche Post sieht den von der Bundesnetzagentur abgesteckten Rahmen für eine Erhöhung ihrer Briefpreise als zu gering an. Sollte der Regulierer bei seiner Haltung bleiben, müsse der Konzern in seiner kriselnden Brief- und Paketsparte stärker einsparen als bisher geplant, um seine Ziele für die Sparte zu erreichen.

Der Post zufolge hat die Bundesnetzagentur dem Konzern einen Spielraum für Preiserhöhungen von 4,8 Prozent bei Briefen von Privatkunden eingeräumt, die ab April bis Ende 2021 gelten sollen. „Sollte dies die finale Entscheidung sein, wäre der Preiserhöhungsspielraum für die Laufzeit niedriger als erwartet“, kritisierte die Post am Dienstag.

„Zur Erreichung der Ziele für den Unternehmensbereich Post und Paket Deutschland wären auf dieser Basis zusätzliche Kostenreduktionsmaßnahmen erforderlich“, hieß es.

Die Anleger reagierten enttäuscht. Die Aktie, die zunächst mit einem Plus in den Tag gestartet war, verlor deutlich und sackte am frühen Nachmittag auf ein Minus von 2,78 Prozent.

Die Hoffnungen der Post ruhen nun auch auf der Politik: Sollte diese neue Regelungen für das Briefporto erlassen, könnte die Post bereits vor 2021 ein neues Verfahren bei der Bundesnetzagentur beantragen.

Die Sparte ist ein wichtiger Baustein für das Jahresziel 2020 der Post. Dieses sieht vor, den operativen Ertrag auf über fünf Milliarden Euro zu steigern. Eine Post-Sprecherin sagte, der Konzern bekräftige das Ziel.

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