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Fluggesellschaften Brüssel genehmigt knapp 40 Millionen Euro Finanzspritze an Alitalia

Der Streit um die angeschlagene Alitalia geht in die nächste Runde: Neues Geld soll der italienischen Fluggesellschaft helfen, die EU-Kommission ermittelt.

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Die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia bekommt eine weitere Finanzspritze Quelle: Reuters

Italien darf seiner angeschlagenen Airline Alitalia mit weiteren Finanzspritze von knapp 40 Millionen Euro unter die Arme greifen. Die EU-Kommission billigte die staatliche Beihilfe, die Einbußen wegen der Coronakrise zwischen dem 1. März und dem 30. April 2021 ausgleichen soll. Die Unterstützung wird in Form eines direkten Zuschusses gewährt. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Freitagabend mit. Ähnliche Zahlungen seien bereits im Mai, im September 2020 und im Dezember 2020 erfolgt.

Die italienische Regierung streitet seit Jahren mit der EU-Kommission über Beihilfen für die notleidende Fluglinie, die unter staatlicher Verwaltung steht. Alitalia hatte nach Angaben der Kommission 2019 eine Flotte von rund 100 Flugzeugen.

Das Unternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten hatte nach Gewerkschaftsangaben wegen der Coronakrise in den vergangenen Monaten mehrmals Liquiditätsengpässe. Italiens Regierung hatte im Herbst 2020 Pläne zur Neustrukturierung der Alitalia vorgelegt. Die EU-Wettbewerbshüter ermitteln ihrerseits bereits seit 2018 wegen staatlicher italienischer Kredite an Alitalia.

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