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KarstadtZentrale bleibt am Traditionssitz Essen

Die Diskussionen um eine Verlagerung des Karstadt-Hauptsitzes sind vom Tisch. Laut dem Chef der Warenhauskette, Stephan Fanderl, gibt es einen neuen Mietvertrag über zwölf weitere Jahre am Standort Essen. 27.06.2016 - 16:16 Uhr

Ein Mann und eine Frau gehen in Essen an einem beleuchteten Karstadt-Logo vor der Karstadt-Zentrale vorbei.

Foto: WirtschaftsWoche

Bei der Warenhauskette Karstadt sind Planspiele vom Tisch, mit der Zentrale dem Traditionssitz Essen den Rücken zu kehren. Karstadt habe mit dem neuen Eigner des Gebäudes in Essen, dem Immobilien-Investor Publity, einen über zwölf Jahre laufenden Mietvertrag für eine weitere Nutzung abgeschlossen, teilte der Warenhaus-Konzern am Montag mit.

"Ich kann Ihnen heute sagen, dass wir unser Service Center am Standort Essen erhalten und damit retten konnten", schrieb Karstadt-Chef Stephan Fanderl zudem in einem Brief an die Mitarbeiter.

Karstadt nutze künftig in dem Büro- und Verwaltungsobjekt mit über 109.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche noch rund 30.000 Quadratmeter Mietfläche. Der Konzern beschäftigt rund 1200 Menschen in seiner Zentrale.

Karstadt-Erholung

Fanderl liebäugelt mit Neueröffnungen

Der Konzern hatte in Essen 1969 eigens ein Gebäude für die Verwaltung errichtet. Karstadt-Chef Stephan Fanderl dreht jeden Stein um, um die Warenhauskette aus der Verlustzone zu führen - auch eine Verlegung der Zentrale wurde geprüft. Im laufenden Geschäftsjahr erwarte der Konzern "erstmals seit Jahren wieder ein nahezu ausgeglichenes Jahresergebnis", hatte Karstadt bereits angekündigt.

Künftig werde es in der Zentrale kurze Wege geben, schrieb Fanderl nun. Und auch in der Kantine werden die Karstadt-Mitarbeiter auf neue Gesichter treffen: "Wir werden mit weiteren Mietern hier am Standort wieder auf eine viel größere Gästezahl für unsere Gastronomie kommen", kündigte der Karstadt-Chef an. "Und wir werden damit Geld verdienen."

Werner knallhart

Wie soll es bloß mit Karstadt weitergehen?

von Marcus Werner

rtr
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