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Mitfahrdienst China bestraft Mitfahrdienst Didi nach Mord an zwei Passagieren

Im Sommer hat ein Fahrer des chinesischen Dienstes Didi eine Passagierin vergewaltigt und getötet. Die Behörden bestrafen nun das Management.

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Didi ist mit einem Marktanteil von 90 Prozent und täglich rund 30 Millionen Fahrten der unangefochtene Branchenprimus in der Volksrepublik. Quelle: Reuters

Peking Chinesische Behörden gehen nach den Morden an zwei Passagierinnen gegen den Mitfahrdienst Didi vor. Das Management werde mit Strafen belegt, teilte das Verkehrsministerium in Peking am Mittwoch mit.

Das Unternehmen habe gegen verschiedene Sicherheitsmaßstäbe verstoßen: „Die Steuerung der Menschen und Fahrzeuge ist außer Kontrolle.“ Details zu den Strafen wurden nicht genannt. Zudem kündigte die Behörde an, gegen illegal tätige Fahrer hart vorzugehen.

Didi ist mit einem Marktanteil von 90 Prozent und täglich rund 30 Millionen Fahrten der unangefochtene Branchenprimus in der Volksrepublik und weltweiter Vize hinter dem US-Anbieter Uber.

Im Sommer hatte ein Didi-Fahrer eine 20-jährige Passagierin vergewaltigt und getötet. Der bereits zweite solche Fall seit Mai führte zu einem medialen Aufschrei in China. Zu den Investoren von Didi gehören der japanische Technologiekonzern Softbank, Apple sowie der US-Rivale Uber, dessen China-Geschäft Didi vor zwei Jahren übernommen hatte.

Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen mit 56 Milliarden Dollar bewertet worden. Wegen des Mangels an qualifizierten Fahrern kämpft das Unternehmen derzeit vor allem in den Metropolen mit höheren Wartezeiten. Jüngere Rivalen wie ein vom Essenslieferdienst Meituan Dianping finanzierter Dienst holen kräftig auf.

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