Nach Börsengang: Birkenstock setzt Aktienpreis fest
Sandalen von Birkenstock im Geschäft.
Foto: imago imagesGut acht Monate nach dem Börsengang von Birkenstock hat der Gesundheitssandalen-Hersteller am frühen Donnerstagmorgen den Preis für ein übernommenes zweites öffentliches Angebot von 14 Millionen Stammaktien auf 54 Dollar pro Aktie festgesetzt. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 756 Millionen Dollar.
Wie Birkenstock weiter mitteilte, wird das Unternehmen BK LC Lux MidCo, ein mit dem US-amerikanischen Finanzinvestor L Catterton verbundenes Unternehmen, als veräußernder Aktionär für die Stammaktien von Birkenstock eingesetzt. Die Investmentbanken Goldman Sachs und JPMorgan sollen die 14 Millionen Birkenstock-Aktien bei institutionellen Investoren unterbringen, teilte das Unternehmen bereits am Montagabend mit.
Eine Registrierungserklärung ist Birkenstock zufolge in Bezug auf das Angebot bereits bei der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde der USA (SEC) eingereicht und am 26. Juni 2024 für wirksam erklärt worden. Der Abschluss des Angebots werde voraussichtlich am 28. Juni 2024 erfolgen, so das Unternehmen.
9,88 Millionen Aktien kommen direkt vom Finanzinvestor L Catterton, der seine Beteiligung damit auf 73,2 von 81 Prozent reduziert. Der Rest kommt von Managern und anderen Mitarbeitern von Birkenstock, die mit dem Erlös nach Unternehmensangaben vor allem die Steuern auf die ihnen gewährten Belegschaftsaktien zahlen wollen.
Birkenstock-Chef Oliver Reichert erklärte, die „von den positiven Aussichten und den starken Zahlen“ gestützte Platzierung sei eine Gelegenheit für das Unternehmen, die Investorenbasis zu verbreitern und die Liquidität in der Aktie zu vergrößern. „L Catteron bleibt ein wichtiger strategischer Partner für unser Wachstum, dessen Engagement, Fähigkeiten und Partnerschaft wir sehr schätzen.“ L-Catterton-Chef Michael Chu betonte, der Finanzinvestor verstehe sich als langfristiger Partner für Birkenstock.
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