Niedersachsen Steinhoff-Turbulenzen beschäftigen Landesregierung

Der Schriftzug

Die Turbulenzen um den von einem Bilanzskandal erschütterten Möbelhaus-Konzern Steinhoff beschäftigen nun auch die niedersächsische Landesregierung.

Die Turbulenzen um den von einem Bilanzskandal erschütterten Möbelhaus-Konzern Steinhoff beschäftigen nun auch die niedersächsische Landesregierung. In einer parlamentarischen Anfrage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird sie zur Auskunft um Hintergründe zu den Ermittlungen, den verantwortlichen Personen und den Zuständigkeiten in der weit verzweigten Unternehmensgruppe aufgefordert. Diese hat ihre Wurzeln im niedersächsischen Westerstede.

Konkret will der Grünen-Abgeordnete Stefan Wenzel in seinem Fragenkatalog wissen, welche Unternehmensteile die Steinhoff Familienstiftung Westerstede oder die Steinhoff Familienholding GmbH Oldenburg halten, welche Institutionen ermitteln und welche Banken in welchem Ausmaß betroffen sein könnten. Zudem geht es um die Frage, welche Teile der Gruppe in Niedersachsen ihren Sitz, Zweigstellen oder auch Tochtergesellschaften haben.

Der Konzern, in Deutschland vor allem durch seine Beteiligung an der Billig-Möbelhauskette Poco bekannt, steckt in Folge eines Bilanzskandals seit Dezember in einer Krise. Das Ausmaß der Unregelmäßigkeiten ist bislang noch nicht absehbar. In seiner Zwischenbilanz für das erste Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember wies Steinhoff einen Handelsumsatz von 4,86 Milliarden Euro aus, rund 5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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