Parfümeriekette: Douglas könnte 2024 an die Börse gehen
Douglas war 2013 von der Börse genommen und 2017 mehrheitlich an die Private-Equity-Gesellschaft CVC verkauft worden.
Foto: imago images/Ralph PetersDer Parfümeriekonzern Douglas könnte im kommenden Jahr an die Börse zurückkehren. „Private-Equity-Firmen wie unser Hauptgesellschafter CVC planen in der Regel mit einem Zeithorizont von fünf bis sieben Jahren, ehe sie wieder aussteigen“, sagte Douglas-Chef Sander van der Laan der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ laut Vorabbericht vom Donnerstag. „CVC ist bei Douglas seit 2015 engagiert und damit wohl in der zweiten Phase des Investments, wenn man die Corona-Jahre abzieht.“
Douglas war 2013 nach einem Übernahmeangebot des Finanzinvestors Advent und der Eigentümerfamilie Kreke von der Börse genommen und 2017 mehrheitlich an die Private-Equity-Gesellschaft CVC verkauft worden.
Ferner sieht van der Laan die Parfümeriekette auf gutem Weg, bis 2026 einen anvisierten Umsatz von fünf Milliarden Euro zu erreichen. „In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres sind wir um mehr als 14 Prozent gewachsen. Und im dritten Quartal per Ende Juni ist der Trend ebenfalls positiv“, sagte der Manager. „Wenn man das hochrechnen würde auf das komplette Jahr, kämen wir auf rund vier Milliarden Euro – und hätten dann für eine weitere Milliarde noch drei Jahre Zeit.“ Van der Laan hatte im vergangenen Jahr bei Douglas das Steuer von Tina Müller übernommen.