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Reederei Hapag-Lloyd zahlt Anlegern erstmals Dividende

Die Hamburger Reederei verdreifacht ihr operatives Ergebnis. Die Hapag-Aktionäre erhalten erstmals seit dem Börsengang eine Dividende.

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Nach der Übernahme des arabischen Konkurrenten UASC rechne das Management auch 2018 mit deutlich steigenden Ergebnissen. Quelle: Reuters

Hamburg Die größte deutsche Reederei Hapag-Lloyd ist volle Kraft voraus auf Wachstumskurs und zahlt erstmals seit dem Börsengang 2015 eine Dividende. Der Konzern habe sein operatives Ergebnis (Ebit) 2017 auf 411 Millionen Euro mehr als verdreifacht, teilte Hapag am Mittwoch mit. Nach der Übernahme des arabischen Konkurrenten UASC rechne das Management auch 2018 mit deutlich steigenden Ergebnissen.

Die Aktionäre sollen für 2017 eine Dividende von 57 Cent je Aktie erhalten. Analysten hatten mit keiner Ausschüttung gerechnet. Die Dividendensumme von rund 100 Millionen Euro ist dreimal so hoch wie der Nettogewinn. Der Konzern greift dabei auf frühere Einnahmen zurück. Die Aktie legte zeitweise über drei Prozent auf 31,14 Euro zu.

„Der erfolgreiche Zusammenschluss mit der UASC hat unsere Wettbewerbsposition sehr deutlich gestärkt. Darüber hinaus haben wir von besseren Frachtraten und einer positiven Entwicklung der weltweiten Containertransportmenge profitiert“, sagte Hapag-Chef Rolf Habben Jansen.

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