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RenoSchuhhändler soll verkauft werden

Reno steht zum Verkauf. Deutschlands zweitgrößter Schuhhändler soll zusammen mit dem Mutterkonzern HR Group an Investoren gehen. Laut Medienberichten hat Marktführer Deichmann Interesse. 09.09.2015 - 15:34 Uhr

Reno steht zum Verkauf.

Foto: dpa

Deutschlands zweitgrößter Schuhhändler Reno steht zum Verkauf - zusammen mit dem Mutterkonzern HR Group. Der Verkaufsprozess sei am Mittwoch gestartet worden, sagte ein Unternehmenssprecher. Das Bankhaus Rothschild habe insgesamt 95 potenzielle Investoren im In- und Ausland angesprochen. Als mögliche Interessenten gelten laut „Handelsblatt“ der Marktführer Deichmann und der polnische Schuhdiscounter CCC, aber auch Finanzinvestoren.

Der Schuhhandel in Deutschland befindet sich im Umbruch. Online-Anbieter wie Zalando haben sich in den vergangenen Jahren einen immer größeren Anteil am Markt gesichert - zulasten der klassischen Schuhgeschäfte.

Die deutsche Schuhindustrie in Zahlen
Pro Jahr geben die Deutschen etwa elf Milliarden Euro für Schuhe aus.
Nike und Adidas sind hierzulande die am weitesten verbreiteten Schuhmarken.
Deichmann ist sowohl nach Umsatz als auch nach Filialzahl der größte Schuhhändler Deutschlands.
Insgesamt setzt der stationäre Fachhandel etwa sieben Milliarden Euro netto um.
Im Jahr 2013 wurden rund 300 Millionen Paar Schuhe aus China importiert.

Die HR-Group will mit Hilfe des neuen Eigentümers bei der Branchenkonsolidierung künftig eine aktivere Rolle spielen. „Wir wollen weiter wachsen und dabei auch Konkurrenten übernehmen“, sagte der Vorstandschef- und Mitgesellschafter Matthias Händle dem „Handelsblatt“. Der Unternehmer hofft, den Verkaufsvertrag noch bis zum Jahresende unterschreiben zu können.

Die HR Group betreibt rund 500 Reno-Filialen im In- und Ausland, darüber hinaus beliefert sie auch große Handelsketten mit Schuhen. Der Jahresumsatz beträgt rund 600 Millionen Euro.

Bislang gehört das Unternehmen zu jeweils 50 Prozent dem ehemaligen Metro-Vorstand Siegfried Kaske und der Familie Hamm. Beide Parteien wollen sich nach Angaben des Unternehmens von ihren Anteilen trennen.

dpa
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